U-Boat (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tony Giglio |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-02-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 64.236 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (116 Stimmen) |
Worum es geht
Mitten im Zweiten Weltkrieg, während sich amerikanische und deutsche Marine auf See erbitterte Schlachten liefern, wird das amerikanische U-Boot U.S.S. Swordfish von einem deutschen U-Boot getroffen und muss aufgegeben werden. Die überlebende Besatzung wird von den Deutschen gefischt und als Kriegsgefangene an Bord genommen. Für die Amerikaner scheint der einzige Weg, dem Zugriff des Feindes zu entkommen, in offener Auflehnung zu liegen. Doch bevor es zur Meuterei kommt, wird das deutsche Boot selbst von einem Torpedo eines dritten Schiffes getroffen. Damit sitzen plötzlich beide Besatzungen, deutsche wie amerikanische, im selben beschädigten Boot und müssen sich entscheiden, ob sie einander als Feinde behandeln oder zusammenarbeiten, um zu überleben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Tony Giglio und trägt im Original den Titel "In Enemy Hands". Zur Besetzung gehören William H. Macy, Til Schweiger, Scott Caan und Thomas Kretschmann. Es handelt sich um einen Kriegsfilm mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt auf ein klassisches Kriegsfilm-Motiv: die enge, klaustrophobische Welt eines U-Boots als Bühne für ein Kammerspiel unter Extrembedingungen. Dass zwei gegnerische Besatzungen auf engstem Raum zusammengeführt werden, verschiebt den Fokus vom reinen Schlachtgeschehen auf die Frage, wie sich nationale Feindschaft unter Lebensgefahr auflöst oder verhärtet. Die Besetzung mit deutschen und amerikanischen Darstellern – Til Schweiger und Thomas Kretschmann neben Macy und Caan – spiegelt diese Konstellation auch auf der Ebene der Figuren und lässt vermuten, dass die Sprach- und Nationalitätengrenze innerhalb der Handlung eine Rolle spielt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich der U-Boot-Kriegsfilm als eigenes Subgenre mit wiederkehrenden Motiven wie Enge, Isolation und moralischen Grenzsituationen etabliert hat. In diesem Kontext reiht sich "U-Boat" als ein Beitrag ein, der die Frontlinie nicht zwischen Nationen, sondern innerhalb eines einzigen, havarierten Bootes verlegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- William H. Macy als Nathan Travers
- Til Schweiger als Jonas Herdt
- Scott Caan als Randall Sullivan
- Thomas Kretschmann als Ludwig Cremer
- Lauren Holly als Rachel Travers
- Xander Berkeley als Admiral Kentz
- Chris Ellis als Samuel Littleton
- Carmine Giovinazzo als Buck Cooper
- Clark Gregg als Teddy Goodman
- Rene Heger als Quartermaster Klause
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Verfügbarkeit
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