Und täglich grüßt das Murmeltier (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Harold Ramis |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Fantasy, Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-02-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 14.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 71.108.778 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (9.175 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Phil Connors ist Wetteransager eines Lokalsenders in Pittsburgh und muss zum vierten Mal über das Murmeltierfest in Punxsutawney berichten — eine Veranstaltung, die er für die Angelegenheit von Hinterwäldlern hält. Ein Schneesturm hält ihn und sein Team über Nacht fest.
Am nächsten Morgen ist wieder der 2. Februar. Und am übernächsten. Phil durchläuft daraufhin alle Stufen: Verwirrung, Ausnutzung, Übermut, Verzweiflung mit wiederholten Selbsttötungsversuchen — und schließlich den einzigen verbliebenen Zeitvertreib, sich zu verbessern. Er lernt Klavier, Eisskulpturen und Französisch, weil ihm nichts anderes bleibt.
Entstehungsgeschichte
Danny Rubin hatte 1990 die Idee, ausgehend von Überlegungen zur Unsterblichkeit von Vampiren. Sein ursprüngliches Drehbuch war deutlich düsterer: Die Selbsttötungen wurden beiläufig abgehandelt, und am Ende gerät Rita in ihre eigene Schleife.
Harold Ramis interessierte sich für die spirituelle Ebene und leitete die Überarbeitungen. Er und Rubin nutzten die fünf Phasen der Trauer als Gerüst und milderten den Ton gegenüber der Vorlage ab — auf Wunsch des Studios, das eine breiter zugängliche Komödie wollte.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von März bis Juni 1992 überwiegend in Woodstock, Illinois, nicht im tatsächlichen Punxsutawney — der Ort war für eine Produktion dieser Größe ungeeignet. Die Kälte war erheblich.
Die Produktion beendete eine der wichtigsten Zusammenarbeiten der amerikanischen Komödie: Ramis und Bill Murray hatten seit "Caddyshack" und "Ghostbusters" fast zwei Jahrzehnte zusammengearbeitet und gerieten hier grundlegend aneinander — Murray wollte den philosophischen Kern betonen, Ramis die Komödie. Murrays Verhalten am Set war unberechenbar, und beide sprachen anschließend rund zwanzig Jahre nicht miteinander. Sie versöhnten sich kurz vor Ramis' Tod 2014.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 105 Millionen Dollar ein und war der zehnterfolgreichste des Jahres 1993; er gewann den BAFTA für das beste Originaldrehbuch.
Wie lange die Schleife dauert, sagt der Film nicht. Ramis schätzte dreißig bis vierzig Jahre, Rubin ursprünglich siebzig bis achtzig — die Unbestimmtheit ist beabsichtigt, weil die Dauer allein der Verwandlung dient. Der Film wird seither in buddhistischen, christlichen und jüdischen Auslegungen als Gleichnis über Wiedergeburt und Läuterung behandelt und in der Philosophie regelmäßig herangezogen. Sein Titel ist im Englischen zur Redewendung für sich endlos wiederholende Zustände geworden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bill Murray als Phil Connors
- Andie MacDowell als Rita Hanson
- Chris Elliott als Larry
- Stephen Tobolowsky als Ned Ryerson
- Brian Doyle-Murray als Buster Green
- Marita Geraghty als Nancy Taylor
- Angela Paton als Mme Lancaster
- Rick Ducommun als Gus
- Rick Overton als Ralph
- Robin Duke als Doris the Waitress
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Verfügbarkeit
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