Unfall im Weltraum (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Parrish |
|---|---|
| Genre | Science Fiction |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-08-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (136 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2069 stößt das Europäische Weltraumforschungsrat EUROSEC auf einen bislang unbekannten Planeten, der sich exakt in der Erdumlaufbahn befindet, jedoch auf der gegenüberliegenden Seite der Sonne verborgen bleibt. Um das Rätsel zu lösen, werden der amerikanische Astronaut Glenn Ross und der britische Wissenschaftler John Kane auf eine Erkundungsmission geschickt. Die Landung auf dem fremden Planeten verläuft katastrophal. Ross erwacht aus der Bewusstlosigkeit mit der Nachricht, Kane liege im Sterben, und alles deutet darauf hin, dass beide zur Erde zurückgekehrt sind – der Leiter des Forschungsrats und sein Team sind vor Ort. In die Obhut seiner Frau entlassen, beginnt Ross jedoch zu ahnen, dass die vertraute Umgebung nicht das ist, was sie zu sein scheint.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1969 unter der Regie von Robert Parrish. In den Hauptrollen sind Roy Thinnes als Glenn Ross und Ian Hendry als John Kane zu sehen, an ihrer Seite stehen Patrick Wymark und Lynn Loring. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reiner Science-Fiction-Stoff setzt die Geschichte auf ein Konzept, das die Grenze zwischen vertrauter Realität und einer fremden Spiegelwelt verschwimmen lässt: ein Planet, der die Erde in Umlaufbahn und Beschaffenheit spiegelt, aber unsichtbar bleibt. Diese Anlage erlaubt es, Wahrnehmung und Identität infrage zu stellen, ohne auf äußere Bedrohung durch fremde Wesen zurückzugreifen – die Irritation entsteht aus der scheinbaren Normalität selbst. Die internationale Zusammensetzung der Figuren, ein amerikanischer Astronaut neben einem britischen Wissenschaftler unter europäischer Organisation, verweist auf eine global gedachte Rahmenhandlung der Weltraumforschung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1969 sind mittlerweile 56 Jahre vergangen, was den Film in eine frühe Phase der Science-Fiction-Kinos jener Ära einordnet, in der Fragen von Identität und Realität durch Weltraumszenarien verhandelt wurden. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Spielart, die weniger auf Action als auf konzeptuelle Verunsicherung setzt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Roy Thinnes als Colonel Glenn Ross
- Ian Hendry als John Kane
- Patrick Wymark als Jason Webb
- Lynn Loring als Sharon Ross
- Loni von Friedl als Lisa Hartmann
- Franco De Rosa als Paulo Landi
- George Sewell als Mark Neuman
- Ed Bishop als David Poulson
- Philip Madoc als Dr. Pontini
- Vladek Sheybal als Psychiatrist
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