Valentin - Mutter gesucht (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alejandro Agresti |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-09-29 |
| Einspielergebnis | 1.691.017 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Buenos Aires, Anfang der sechziger Jahre. Der neunjährige Valentín lebt bei seiner Großmutter, weil seine Mutter kurz nach seiner Geburt verschwunden ist. Sein Vater ist mit seiner Karriere beschäftigt und meist unterwegs, und wenn er auftaucht, dann oft mit einer neuen Freundin im Schlepptau. Valentín träumt davon, Astronaut zu werden, vor allem aber wünscht er sich, dass sein Vater endlich eine Frau findet, die nicht nur ihm, sondern auch ihm selbst zugetan ist. Mit Leticia scheint dieser Wunsch für einen Moment in Erfüllung zu gehen, doch die Beziehung hält nicht. Valentín bleibt einsam und im Stich gelassen zurück, sowohl von Leticia als auch von seinem Vater. Zuwendung findet er stattdessen bei seinem Freund Roberto und dem Jazzmusiker Rufo.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2002 unter der Regie von Alejandro Agresti. In den Hauptrollen sind Rodrigo Noya, Carmen Maura, Julieta Cardinali und Jean Pierre Noher zu sehen. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Drama, Liebesfilm und Komödie miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet auf eine Erzählung hin, die das Leid eines Kindes nicht schwer und bedrückend inszeniert, sondern aus dessen eigener, oft naiv-humorvoller Perspektive erzählt. Dass die Geschichte über die Augen eines Neunjährigen läuft, erklärt auch, warum die Erwachsenen um ihn herum – der abwesende Vater, die wechselnden Freundinnen, die fürsorgliche Großmutter – als Figuren erscheinen, die Valentíns Weltbild formen, ohne dass der Film sie moralisch verurteilt. Die Suche nach Zuneigung außerhalb der klassischen Familienstruktur, bei einem Freund und einem Musiker, erweitert das Thema Mutter- und Vatersuche um die Frage, wo Wärme sonst noch zu finden ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den Titeln, die kein breites Massenpublikum erreicht haben, aber bei denen, die ihn gesehen haben, offenbar gut ankommen. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb der Kategorie der kindlich erzählten Familiendramen zu einem eher ruhigen, unaufgeregten Vertreter macht, dessen Wirkung sich weniger aus Dramatik als aus der Beobachtung kindlicher Sehnsucht speist.
Bilder



Besetzung & Stab
- Rodrigo Noya als Valentín
- Carmen Maura als Abuela
- Julieta Cardinali als Leticia
- Jean Pierre Noher als El tío Chiche
- Mex Urtizberea als Rufo
- Lorenzo Quinteros als Hombre del bar
- Alejandro Agresti als El padre
- Carlos Roffé als Dr. Galaburri
- Marina Glezer als La maestra
- Stéfano de Gregorio als Roberto
Weitere Filme von Alejandro Agresti
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.