Valkenvania (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dan Aykroyd |
|---|---|
| Genre | Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-02-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (416 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eigentlich soll die Abkürzung quer über das Land nur ein wenig Zeit sparen. Doch ein überfahrenes Stoppschild genügt, und vier New Yorker stehen vor dem Richter der kleinen Ortschaft Valkenvania. Der Mann ist hundertsechs Jahre alt, von launischem Gemüt und pflegt die Gewohnheit, niemanden mehr ziehen zu lassen, dessen Gesicht ihm nicht gefällt.
Was die vier in dem Ort vorfinden, übertrifft ihre schlimmsten Befürchtungen. Die Bewohner sind ein Haufen degenerierter Sonderlinge, und das Städtchen gleicht einem verwahrlosten Vergnügungspark, in dem sich die Knochen früherer Verkehrssünder stapeln. Die Aussicht, das eigene Leben als Attraktion für diese Gemeinschaft zu beenden, behagt den Gestrandeten verständlicherweise wenig. Wie sie der Lage entkommen wollen, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Dan Aykroyd hat die Komödie 1991 inszeniert und steht zugleich selbst vor der Kamera. An seiner Seite spielen Chevy Chase, John Candy und Demi Moore. Im englischsprachigen Raum heißt der Film „Nothing but Trouble“, der deutsche Titel greift dagegen den Namen des Städtchens auf, in dem sich alles abspielt. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Abenteuer trifft den Kern recht genau. Die Ausgangslage folgt dem bewährten Muster der Großstädter, die in der Provinz auf eine fremde, feindselige Ordnung stoßen. Der Humor speist sich aus dem Kontrast zwischen den vier New Yorkern und einer Welt, in der ein uralter Richter nach Laune über Wohl und Wehe entscheidet.
Zugleich trägt die Geschichte deutliche Züge des Unheimlichen. Knochenhaufen, ein verfallener Rummelplatz und eine Bewohnerschaft, die Gäste lieber festhält als gehen lässt, gehören eigentlich ins Schauerfach. Der Film greift also Motive auf, die in anderem Ton puren Schrecken ergäben, und setzt stattdessen auf Groteske und Übertreibung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 von 10 fällt das Urteil des Publikums verhalten aus. Getragen wird der Wert von einigen hundert Stimmen, einer überschaubaren, aber nicht mehr ganz schmalen Basis. Das Ergebnis liegt knapp über der Mitte der Skala und spricht eher für gemischte Eindrücke als für klare Begeisterung.
Seit dem Erscheinen sind 35 Jahre vergangen. Innerhalb der Komödie gehört „Valkenvania“ zu jenen Titeln, die ihre Zutaten aus dem Gruselkabinett borgen und damit eine eigene Nische besetzen. Wer grelle, bewusst überzeichnete Komik mag, findet hier eine eigenwillige Variante der Reise, die in der falschen Kleinstadt endet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chevy Chase als Chris Thorne
- Dan Aykroyd als Judge Alvin 'J.P' Valkenheiser / Bobo
- John Candy als Dennis / Eldona
- Demi Moore als Diane Lightson
- Daniel Baldwin als Artie
- Taylor Negron als Fausto Squiriniszu
- Raymond J. Barry als Mark
- Tupac Shakur als Digital Underground Member
- Bertila Damas als Renalda Squiriniszu
- Brian Doyle-Murray als Brian
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