Verflucht normal (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kirk Jones |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-09-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.730.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.564.404 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (574 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Davidson bekommt mit 15 Jahren die Diagnose Tourette. Seine Mitschüler halten ihn für verrückt, und er kämpft gegen eine Erkrankung, die kaum jemand in seinem Umfeld je gesehen hat. Der Film erzählt, wie er in einer Arbeiterfamilie aufwächst, in der Schule schikaniert wird und wegen seiner Tics körperliche Gewalt erfährt.
Die Geschichte endet nicht in der Jugend. Als Erwachsener setzt sich Davidson öffentlich für Menschen mit Tourette ein, und dieser Weg führt bis zu einer Ehrung durch die Königin: 2019 erhält er den MBE, den Orden des Britischen Empire.
Entstehungsgeschichte
Kirk Jones führte Regie bei dem Film, der 2025 erschien und im Original „I Swear" heißt. Robert Aramayo, Maxine Peake, Peter Mullan und Shirley Henderson stehen in der Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, obwohl Gewalt und Ausgrenzung zu seinen Themen gehören, was auf eine Darstellung schließen lässt, die diese zeigt, ohne sie auszustellen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Historie, und die Stichworte schärfen das Profil: Schottland, Biografie, Entfremdung, nach wahrer Begebenheit, schwarze Komödie, Außenseiter. Die Verbindung von Biografie und schwarzer Komödie ist dabei das aufschlussreichste Merkmal. Sie zeigt, dass der Film das Leiden nicht nur ernst nimmt, sondern auch den bitteren Witz zulässt, der in der Konfrontation eines Außenseiters mit seiner Umgebung liegt.
Das Motiv der Entfremdung verweist auf den Kern: Die Krankheit trennt Davidson von seinem Umfeld, lange bevor er Worte dafür findet. Die Besetzung mit vier Namen um eine Hauptfigur spricht für ein Ensemble, das Familie und Umfeld greifbar macht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 8,3 von 10 ist außergewöhnlich hoch, auch wenn sie bislang auf einigen hundert Stimmen beruht. Bei einem Film, der erst ein Jahr alt ist, kann sich der Wert noch verändern; die Richtung ist aber eindeutig positiv. Innerhalb des biografischen Dramas nimmt der Titel damit eine bemerkenswerte Stellung ein: ein Stoff über eine Erkrankung, die kaum jemand kannte, der von seinem Publikum ungewöhnlich gut angenommen wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Aramayo als John
- Maxine Peake als Dottie
- Peter Mullan als Tommy
- Shirley Henderson als Heather
- Scott Ellis Watson als Young John
- David Carlyle als Chris
- Francesco Piacentini-Smith als Murray
- Somerled Campbell als Palace Official
- Michael Dylan als Butler
- Christina Ashford als The Queen
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Verfügbarkeit
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