Verloren in La Mancha (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Keith Fulton |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-02-11 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7 (245 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Sommer 2000 bereitet ein Regisseur namens Terry Gilliam in Madrid die Dreharbeiten zu seiner Version von "The Man Who Killed Don Quixote" vor, einer eigenen Lesart des Cervantes-Stoffs. Erzählt werden soll die Geschichte von Toby Grosini, einem jungen Mann aus der Werbebranche, der sich unvermittelt einige hundert Jahre in die Vergangenheit versetzt wiederfindet, dort auf Don Quixote trifft und bald selbst unter dem Namen Sancho Panza bekannt wird. Die Dokumentation begleitet die Vorbereitungen zu diesem Vorhaben, das für Gilliam nach eigener Aussage das Ergebnis eines zehnjährigen Kampfes ist. Trotz sichtlich chaotischer Produktionsbedingungen bleibt seine Begeisterung ungebrochen, während er kurz vor der Umsetzung seines lange verfolgten Projekts steht.
Entstehungsgeschichte
"Verloren in La Mancha" ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2002 unter der Regie von Keith Fulton. Vor der Kamera bzw. im Zentrum der Beobachtung stehen Jeff Bridges, Johnny Depp, Vanessa Paradis und Jean Rochefort. Eine Altersfreigabe ist mit 0 angegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage des Films als Dokumentarfilm über die Vorbereitung eines anderen, fiktionalen Films erzeugt eine doppelte Erzählebene: Beobachtet wird nicht die Geschichte von Don Quixote und Sancho Panza selbst, sondern der Versuch, sie überhaupt zu erzählen. Dass die Inhaltsangabe ausführlich auf die geplante Handlung von "The Man Who Killed Don Quixote" eingeht, deutet darauf hin, dass dieser nie realisierte Stoff selbst Teil der Erzählung wird. Die Erwähnung der "chaotischen Produktionsbedingungen" bei gleichzeitig ungebrochener Begeisterung des Regisseurs legt nahe, dass der Film eine Spannung zwischen künstlerischem Anspruch und den Schwierigkeiten der praktischen Umsetzung zu seinem eigentlichen Thema macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich "Verloren in La Mancha" im soliden Mittelfeld dessen, was ein Dokumentarfilm über ein einzelnes Filmprojekt erreichen kann – ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film auch als zeitliches Dokument einer bestimmten Produktionsphase erscheinen lässt. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres nimmt er insofern eine besondere Stellung ein, als er sich nicht einem abgeschlossenen Ereignis widmet, sondern einem Vorhaben, dessen Ausgang die Inhaltsangabe offenlässt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Jeff Bridges als Narrator (voice)
- Johnny Depp als Self
- Vanessa Paradis als Self
- Jean Rochefort als Self
- Terry Gilliam als Self - Writer & Director
- Tony Grisoni als Self - Co-Writer
- Philip A. Patterson als Self - First Assistant Director
- Nicola Pecorini als Self - Director of Photography
- Andrea Calderwood als Self - Former Head of Production
- Bernard Bouix als Self - Executive Producer
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Verfügbarkeit
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