Vice - Der zweite Mann (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam McKay |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Historie |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 76.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (3.693 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wyoming im Jahr 1963: Der 22-jährige Dick Cheney hält sich mit dem Reparieren von Stromleitungen über Wasser. Gelernt hat er nichts, denn sein Studium in Yale hat er wegen des ständigen Trinkens hingeworfen, und an diesem Verhalten hat sich seither wenig geändert. Als er wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt wird, zieht seine Frau Lynne die Reißleine: Sie werde ihn verlassen, wenn er sein Leben nicht in den Griff bekomme. Daraufhin ergattert Cheney ein Praktikum in Washington. An der Seite des Kabinettsmitglieds Donald Rumsfeld beginnt eine politische Laufbahn, die ihn bis zum Verteidigungsminister unter George Bush senior führt. Steiler wird sie noch, als er als Kandidat für die Vizepräsidentschaft an der Seite von George W. Bush antritt. Nach dem 11. September ist es Cheney, der die Pläne für einen Krieg gegen den Irak vorantreibt.
Entstehungsgeschichte
Adam McKay führte Regie bei dem 2018 erschienenen Film. Christian Bale übernimmt die Hauptfigur, Amy Adams, Steve Carell und Sam Rockwell besetzen die Rollen um ihn herum. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist der Titel freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Komödie und Historie, und diese Kombination ist das Entscheidende. Der historische Anteil bindet die Erzählung an einen dokumentierten Lebensweg, das Drama an die Person, die Komödie öffnet einen Spielraum für Zuspitzung. Aus dieser Mischung ergibt sich die Grundspannung: Ein Stoff über Regierungshandeln wird nicht als Chronik abgewickelt, sondern mit den Mitteln der Übertreibung befragt. Der Bogen vom Leitungsmast in Wyoming bis in das Zentrum der Macht liefert dafür die Struktur, weil jede Station die vorherige in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ist eine klare, aber nicht ungeteilte Zustimmung — bei einem Film über eine politische Figur der jüngeren Geschichte ist Zurückhaltung in der Bewertung erwartbar. Acht Jahre nach dem Erscheinen liegen die geschilderten Ereignisse weiter zurück, ohne aus der Diskussion zu sein. Im Fach des politischen Porträts steht der Film für jene Variante, die mit komödiantischen Mitteln arbeitet, statt sich auf die Nachstellung zu beschränken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christian Bale als Dick Cheney
- Amy Adams als Lynne Cheney
- Steve Carell als Donald Rumsfeld
- Sam Rockwell als George W. Bush
- Alison Pill als Mary Cheney
- Eddie Marsan als Paul Wolfowitz
- Justin Kirk als Scooter Libby
- LisaGay Hamilton als Condoleezza Rice
- Jesse Plemons als Kurt
- Bill Camp als Gerald Ford
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Verfügbarkeit
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