Wake Up, Ron Burgundy: The Lost Movie (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam McKay |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-12-28 |
| TMDB-Bewertung | 6 (202 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ron Burgundy und seine berufliche Rivalin Veronica Corningstone stecken weiterhin mitten in ihrem Konkurrenzkampf um die Nachrichtenpole-Position, als sich unvermittelt eine neue Komplikation einschleicht: Eine wenig professionell agierende Diebesbande, die unter dem Namen "El despertador" auftritt, bringt die beiden Reporter gehörig in Bedrängnis. Aus Rivalität und Chaos wird eine Geschichte, die sich immer weiter verzweigt, ohne sich um eine stringente Haupthandlung zu scheren. Statt einer geraden Erzähllinie reiht sich Episode an Episode, in der Nebenfiguren und Randmomente den gleichen Raum einnehmen wie das eigentliche Duell zwischen Ron und Veronica. Wie diese Gemengelage aufgelöst wird, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Adam McKay und basiert auf Material, das ursprünglich für einen anderen Film gedreht, dort aber nicht verwendet wurde. In der Besetzung finden sich Will Ferrell als Ron Burgundy, Christina Applegate als Veronica Corningstone, Paul Rudd und Steve Carell. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Dass dieser Titel aus liegen gebliebenen und unveröffentlichten Szenen sowie ausgebauten Nebensträngen zusammengesetzt wurde, erklärt seine lose, sprunghafte Struktur. Statt einer durchgezogenen Erzählung entsteht ein Geflecht aus Szenen, die ursprünglich als Ergänzung gedacht waren und hier zu einer eigenen, in sich instabilen Erzählform zusammenwachsen. Die Einführung der Diebesbande als zusätzliches Element zeigt, wie sehr die Konstruktion auf Situationskomik und lose verknüpfte Einfälle setzt statt auf eine stringente Handlungsführung. Die Besetzung mit denselben Hauptfiguren wie im Ausgangsmaterial verweist darauf, dass der Film als eigenständige Variation gedacht war, die vertraute Konstellationen in neue, oft absurde Situationen verschiebt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was Komödien dieser Art gemeinhin erreichen. Zwanzig Jahre nach seiner Entstehung wirkt er als ungewöhnliches Nebendokument innerhalb seines Genres, das durch seine fragmentarische Bauweise eher als Kuriosum denn als eigenständiges Werk wahrgenommen wird. Für ein Publikum, das sich für die Mechanik komödiantischer Improvisation interessiert, bietet er einen Einblick in eine Produktionslogik, die sich stärker über Szenenmaterial als über eine geschlossene Dramaturgie definiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Ferrell als Ron Burgundy
- Christina Applegate als Veronica Corningstone
- Paul Rudd als Brian Fantana
- Steve Carell als Brick Tamland
- David Koechner als Champ Kind
- Kevin Corrigan als Paul Hauser
- Fred Willard als Ed Harken
- Chris Parnell als Garth Holliday
- Chuck D als Malcolm Y
- Maya Rudolph als Kanshasha X
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Verfügbarkeit
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