Victoria (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sebastian Schipper |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Liebesfilm |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.191.971 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (1.401 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten in der Nacht lernt die junge Spanierin Victoria vor einem Berliner Club vier Freunde kennen: Sonne, Boxer, Blinker und Fuß. Zwischen ihr und dem draufgängerischen Sonne entsteht schnell eine Nähe. Doch für die Jungs fängt die Nacht gerade erst an. Um eine Schuld bei dem Gangster Andi begleichen zu können, sehen sie sich gezwungen, eine krumme Sache durchzuziehen. Als einer aus der Gruppe unerwartet ausfällt, soll ausgerechnet Victoria als Fahrerin einspringen. Was für sie zunächst nach einem spannenden Abenteuer klingt, entwickelt sich rasch zum Albtraum: Der geplante Coup geht gründlich schief, und das junge Glück von Victoria und Sonne wird knallhart auf die Probe gestellt.
Entstehungsgeschichte
Sebastian Schipper verantwortet die Regie des 2015 erschienenen Films. Laia Costa und Frederick Lau spielen Victoria und Sonne, Franz Rogowski und Max Mauff gehören zur Gruppe. Die Freigabe ab zwölf Jahren fällt angesichts des Stoffes eher niedrig aus.
Hinter den Kulissen
Krimi, Thriller und Liebesfilm greifen so ineinander, dass sich der Übergang zwischen ihnen als Handlung erzählen lässt: Was als Begegnung beginnt, wird zum Überfall und dann zur Flucht. Die Bestandteile heißen Berlin, Liebe auf den ersten Blick, Klavierspielen, Bankraub und Schusswunde, dazu kommt ein Verfahren: Echtzeit. Dass die Erzählung ohne Zeitsprünge auskommt, erklärt, warum die Entwicklung so zwingend wirkt: Victoria hat keine Gelegenheit, aus der Nacht auszusteigen, weil ihr die Erzählung keine Pause gewährt. Aus derselben Anlage folgt, dass die Figuren nicht eingeführt werden, sondern im Vorbeigehen kenntlich.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,6 von 10 aus einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich liegt deutlich über dem Mittel und deutet auf ein Publikum hin, das die formale Entscheidung mitträgt. Elf Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand überschaubar, die Anlage aber weiterhin ungewöhnlich: Filme, die eine ganze Nacht ohne Sprünge erzählen, bleiben die Ausnahme. Innerhalb des Kriminalfilms steht der Titel damit weniger für einen Fall als für einen Sog — die Frage ist nicht, wer etwas getan hat, sondern wie weit eine Fremde mitgeht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laia Costa als Victoria
- Frederick Lau als Sonne
- Franz Rogowski als Boxer
- Max Mauff als Fuß
- Burak Yiğit als Blinker
- André Hennicke als Andi
- Lena Klenke als Young Mother
- Philipp Kubitza als Young Father
- Martin Goeres als SEK 1
- Andreas Schmitka als SEK 2
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Verfügbarkeit
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