Vigilante - Bis zum letzten Atemzug (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sarah Daggar-Nickson |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-03-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 83.012 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (422 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In verschiedenen Selbsthilfegruppen wird heimlich eine Telefonnummer weitergegeben. Sie gehört einer geheimnisvollen Frau namens Sadie, die dort helfen soll, wo Opfer häuslicher Gewalt keinen Ausweg mehr sehen.
Und tatsächlich bewirkt Sadie etwas, allerdings auf ihre ganz eigene, fragwürdige Weise. Mit unerbittlicher Härte geht sie gegen die Täter vor und sorgt dafür, dass diese ihre Lektion lernen und nie wieder gewalttätig werden. Doch hinter den Einsätzen verfolgt Sadie auch eine persönliche Mission, die sie bei keinem Auftrag aus den Augen verliert. Was ihr dabei entgeht: Die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit sind ihr bereits dicht auf den Fersen.
Entstehungsgeschichte
Sarah Daggar-Nickson hat den Film inszeniert, der 2019 herauskam und im Englischen „A Vigilante“ heißt. Olivia Wilde, Morgan Spector, Tonye Patano und Judy Marte gehören zur Besetzung. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was der Schwere des Themas häusliche Gewalt und der harten Gangart der Hauptfigur entspricht.
Hinter den Kulissen
Thriller und Drama verbinden sich hier zu einem ernsten Stoff. Der Thriller liefert die Spannung einer Frau, die im Verborgenen agiert und selbst verfolgt wird. Das Drama rückt die Opfer häuslicher Gewalt und die seelischen Folgen solcher Erfahrungen in den Blick.
Die Anlage der Figur ist bewusst zwiespältig. Sadie hilft Menschen in auswegloser Lage, doch ihre Methoden bewegen sich außerhalb des Rechts und setzen auf Härte. Der Titel greift genau diesen Widerspruch auf, denn er beschreibt eine Person, die Gerechtigkeit auf eigene Faust durchsetzt. Die persönliche Mission hinter den Aufträgen deutet an, dass Sadie mehr antreibt als reine Hilfsbereitschaft. Das Motiv der Vergangenheit, die sie einholt, verschiebt den Blick von den Tätern, gegen die sie vorgeht, hin zu ihr selbst. Dadurch wird aus einem Rachethriller zugleich die Geschichte einer Frau mit eigenen Wunden.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,4 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus, bei einer Basis von einigen hundert Stimmen. Das Erscheinen liegt 7 Jahre zurück. Im Genre der Selbstjustizthriller setzt der Film einen eigenen Schwerpunkt, weil er häusliche Gewalt ins Zentrum rückt und die Heldin nicht als unangreifbare Rächerin, sondern als zwiespältige Figur zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Olivia Wilde als Sadie
- Morgan Spector als Sadie's Husband
- Tonye Patano als Counselor Beverly
- Judy Marte als Straight Up Shelter Woman
- Betsy Aidem als Andrea Shaund
- C.J. Wilson als Michael Shaund
- Chuck Cooper als Lawyer
- Kyle Catlett als Zach
- Estefania Tejeda als Counseling Group Woman #1
- Cheryse Dyllan als Charlene Jackson
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Verfügbarkeit
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