Viper in der Faust (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe de Broca |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-06 |
| Budget | 8.311.205 $ |
| Einspielergebnis | 7.095.755 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (177 Stimmen) |
Worum es geht
Château bei Angers, 1922: Für die Brüder Jean und Ferdinand endet mit dem Tod der Großmutter eine behütete Zeit. Als ihre Eltern aus Indochina zurückkehren, hoffen die Jungen auf ein freudiges Wiedersehen. Stattdessen zeigt sich bald eine andere Seite der Mutter: Aus der erwarteten Fürsorge wird eine Grausamkeit, die den Kindern das Leben im eigenen Zuhause zur Belastung macht. Wie sich diese Konstellation entwickelt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Viper in der Faust“ entstand 2004 unter der Regie von Philippe de Broca. In den Hauptrollen sind Catherine Frot und Jacques Villeret als Elternpaar zu sehen, Jules Sitruk verkörpert einen der beiden Söhne, an ihrer Seite steht Cherie Lunghi. Es handelt sich um einen Spielfilm im Dramagenre.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte konzentriert sich auf ein enges familiäres Kammerspiel: ein altes Château, eine Rückkehr aus der Ferne, ein Machtgefälle zwischen Mutter und Kindern. Diese Anlage – ein abgeschlossener Schauplatz, wenige zentrale Figuren, ein plötzlicher Bruch nach dem Tod der Großmutter – rückt psychologische Spannung in den Vordergrund statt äußerer Handlung. Dass sich der Konflikt entlang der Mutter-Kind-Beziehung entfaltet, deutet auf ein Drama, das familiäre Autorität und deren Missbrauch in den Mittelpunkt stellt, eingebettet in eine historische Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg, als Rückkehr aus den Kolonien und veränderte Familienverhältnisse aufeinandertreffen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für ein Werk ohne breite Publikumsbasis nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, der Film steht damit inzwischen mit deutlichem historischen Abstand da. Innerhalb des Dramagenres reiht er sich in jene Riege von Familiengeschichten ein, die ihre Spannung aus einem geschlossenen Setting und einer schwierigen Elternfigur beziehen, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über seine Stellung im Genre treffen ließen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Catherine Frot als Paule "Folcoche" Rézeau
- Jacques Villeret als Jacques Rézeau
- Jules Sitruk als Jean Rézeau
- Cherie Lunghi als Miss Chilton
- Hannah Taylor-Gordon als Fine
- Richard Bremmer als Abbé Traquet
- Sabine Haudepin als Tante Thérèse
- William Touil als Ferdinand "Freddie" Rézeau
- Wojciech Pszoniak als Père Volitza
- Pierre Stévenin als Marcel
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Verfügbarkeit
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