Vixen - Ohne Gnade Schätzchen (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Russ Meyer |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 70 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 73.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vixen Palmer lebt mit ihrem Mann Tom, einem Piloten, und ihrem Bruder Judd in der Abgeschiedenheit Nordwestkanadas, wo sie eine Freizeit-Anlage für zahlungskräftige Touristen betreibt. Während Tom die Gäste regelmäßig aus den USA einfliegt, betrügt Vixen ihn ohne Skrupel – mit ihrem eigenen Bruder, einem Sergeant der lokalen RCMP-Station und gelegentlich auch mit Besuchern der Anlage. Ihre rassistische Haltung trägt sie offen zur Schau. Auf einem Flug nach San Francisco gerät die Situation außer Kontrolle: Ein flüchtiger IRA-Mann und ein schwarzer US-Amerikaner, der sich dem Kriegsdienst entzieht, entführen das Flugzeug und zwingen Vixen, die selbst Pilotin ist, zu einem gefährlichen Kurswechsel.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1968 unter der Regie von Russ Meyer und ist als Drama eingeordnet. In den Hauptrollen sind Erica Gavin, Garth Pillsbury, Harrison Page und Jon Evans zu sehen. Er ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft eine abgelegene, fast idyllische Kulisse mit aufgeladenen politischen und gesellschaftlichen Themen: Rassismus, Vietnamkrieg, IRA-Konflikt und Kalter-Kriegs-Motive treffen in einem eng geführten Kammerspiel-Setting aufeinander, das sich am Ende in einer Flugzeugentführung zuspitzt. Die Konstellation aus Ehebruch, familiären Verstrickungen und ideologischen Gegensätzen zeigt eine Erzählweise, die private Beziehungsdramen bewusst mit den großen Konflikten ihrer Zeit kurzschließt. Die Einordnung als Drama trotz der zugespitzten, reißerischen Handlung deutet darauf hin, dass die zwischenmenschlichen Spannungen im Vordergrund stehen, nicht ein reines Actiongeschehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1968 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Titel deutlich als Zeitdokument seiner Ära erscheinen lässt, sowohl inhaltlich durch die eingebetteten politischen Bezüge als auch stilistisch als Werk der Regie von Russ Meyer. Innerhalb des Dramagenres nimmt er mit seiner Mischung aus Sittenbild, politischem Zeitkommentar und zugespitzter Krisensituation eine eigenwillige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Erica Gavin als Vixen Palmer
- Garth Pillsbury als Tom Palmer
- Harrison Page als Niles Brook
- Jon Evans als Judd
- Vincene Wallace als Janet King
- Robert Aiken als Dave King
- Michael Donovan O'Donnell als O'Bannion
- Peter Carpenter als Mountie
- John Furlong als Sam
- Jackie Illman als Tourist
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Verfügbarkeit
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