Von Menschen und Göttern (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Beauvois |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 41.424.067 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (424 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Kloster Notre-Dame de l’Atlas in Tibhirine, gelegen im algerischen Atlas-Gebirge, leben acht Trappisten-Mönche. Über Jahre gehören sie friedlich zu ihrer Umgebung und leben im Einklang mit der vorwiegend muslimischen Bevölkerung Algeriens.
Der Film zeichnet nach, wie sich diese Ruhe verändert. Er schildert die Ereignisse und die allmählichen Verschiebungen der Stimmung, die einem Verbrechen vorausgingen. Im Zentrum stehen die Mönche selbst, die zwischen Todesangst und Gottvertrauen schwanken. Bis 1996 währte das friedliche Zusammenleben, dann wurden sieben der Mönche ermordet, unter Umständen, die ungeklärt sind.
Entstehungsgeschichte
Xavier Beauvois führte Regie bei diesem Film, der 2010 erschien und im Englischen „Of Gods and Men“ heißt. Er beruht auf einem realen Geschehen. Lambert Wilson, Michael Lonsdale, Olivier Rabourdin und Philippe Laudenbach gehören zur Besetzung. Ab 12 Jahren darf der Film gesehen werden. Als Kulisse diente ein verlassenes Kloster in Marokko, und auf die Authentizität der Umgebung wurde besonderer Wert gelegt.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie verbinden sich hier zu einem Film, der sich einer wahren Begebenheit widmet. Die historische Seite ergibt sich aus dem realen Ort und den realen Ereignissen, das Drama aus dem Blick auf die inneren Kämpfe der Mönche.
Bemerkenswert ist die Anlage der Erzählung. Sie richtet den Fokus nicht auf die Tat selbst, sondern auf die Zeit davor. Wer den Ausgang kennt, erlebt die Geschichte als langsames Zulaufen auf ein Ende, das die Figuren nur ahnen können. Die Spannung entsteht aus Stimmungen, aus Zweifel und Glauben, nicht aus äußerer Handlung. Die Besetzung mit mehreren gleichwertigen Figuren entspricht der Gemeinschaft eines Klosters, in der jede Entscheidung gemeinsam getragen werden muss. Weil hinter der Geschichte reale Menschen stehen, deren Tod ungeklärt blieb, bewegt sich der Film in einem Raum, der Zurückhaltung verlangt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten fällt die Durchschnittsbewertung positiv aus. Die Stimmen bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich, eine noch schmale Basis.
Das Erscheinen liegt 16 Jahre zurück. Im historischen Drama steht der Film für eine stille Form des Erzählens, die Glauben und Angst angesichts von Gewalt ernst nimmt und sich auf die Menschen statt auf das Verbrechen konzentriert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lambert Wilson als Christian
- Michael Lonsdale als Luc
- Olivier Rabourdin als Christophe
- Philippe Laudenbach als Célestin
- Jacques Herlin als Amédée
- Loïc Pichon als Jean-Pierre
- Xavier Maly als Michel
- Jean-Marie Frin als Paul
- Abdelhafid Metalsi als Nouredine
- Sabrina Ouazani als Rabbia
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Verfügbarkeit
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