Wächter der Nacht (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Timur Bekmambetov |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Action, Thriller |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-07-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.336.279 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (852 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis tobte eine ewige Schlacht, die keine Seite gewinnen konnte. Die Mächtigen einigten sich auf einen Waffenstillstand, der seit Jahrhunderten hält: Die Kräfte des Lichts herrschen über den Tag, die der Finsternis über die Nacht. Über die Einhaltung wachen die „Wächter", die den „Anderen" entstammen, also Sehern, Formwandlern, Vampiren und Hexen, die die ahnungslose Menschheit vor dem Zugriff der jeweils gegnerischen Seite schützen. Eine alte Prophezeiung besagt, ein Auserwählter werde das Gleichgewicht zerstören und einer Seite den endgültigen Sieg bringen. Als Anton, ein Wächter der Nacht im albtraumhaften Moskau, einen Vampir tötet, tritt er eine Lawine los, und die Prophezeiung scheint sich zu erfüllen.
Entstehungsgeschichte
Timur Bekmambetov inszenierte den Film, der 2004 erschien. Zur Besetzung gehören unter anderem Konstantin Chabenski, Vladimir Menshov und Galina Tjunina. Die Freigabe gilt ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Action und Thriller greifen ineinander, und die Reihenfolge sagt etwas über die Gewichtung. Die Fantasy liefert das Regelwerk, ein Vertragsverhältnis zwischen zwei Mächten, das ausdrücklich kein Frieden ist, sondern eine ausgehandelte Ordnung mit Aufsicht. Aus dieser Ordnung ergibt sich die Thrillerebene fast zwangsläufig, denn wo ein Waffenstillstand überwacht wird, ist jede Regelverletzung zugleich ein Fall. Die Action wiederum entsteht dort, wo das Gleichgewicht kippt. Bemerkenswert ist, dass die Erzählung ihre Fabelwesen nicht als Ausnahme behandelt, sondern als Teil einer Verwaltung, die in einer heutigen Großstadt arbeitet. Die Prophezeiung setzt dem Aufbau eine zweite Uhr entgegen: Sie ist der Punkt, an dem die Regeln enden.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben ein zurückhaltend positives Bild bei kleiner Beteiligung. 22 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für die Spielart der urbanen Fantasy, die ihr Übernatürliches in Institutionen und Zuständigkeiten übersetzt, statt es in eine ferne Welt zu verlegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Konstantin Khabenskiy als Anton Gorodetsky
- Vladimir Menshov als Geser
- Galina Tyunina als Olga
- Mariya Poroshina als Svetlana
- Zhanna Friske als Alice Donnikova
- Viktor Verzhbitskiy als Zavulon
- Rimma Markova als Witch Darya
- Mariya Mironova als Egor's Mother
- Dmitriy Martynov als Egor
- Valeriy Zolotukhin als Kostya’s Father
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Verfügbarkeit
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