Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barry Levinson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 64.256.513 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.095 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wenige Tage vor der Präsidentenwahl gerät der amtierende US-Präsident in eine Lage, die seinen Wahlkampf beenden kann: Er hat eine Schülerin belästigt. Solange die Sache in den Nachrichten steht, ist sie tödlich. Conrad Brean, den man den „Mr. Alleskleber“ nennt, behandelt das Problem nicht als Frage der Aufklärung, sondern als Frage der Aufmerksamkeit. Es braucht etwas Größeres, das die Schlagzeilen füllt: einen Krieg. Also holt man den Hollywoodproduzenten Motss dazu, der einen Krieg in Albanien inszenieren soll — einen Krieg, der in der Wirklichkeit nirgends stattfindet, in den Medien aber sehr wohl. Der Fehltritt des Präsidenten verschwindet tatsächlich aus den Meldungen, das erfundene Kriegsgeschehen beherrscht sie. Schwierig wird es erst, als kurz vor der Wahl ein angeblicher amerikanischer Kriegsgefangener aus dem Krisengebiet geholt werden soll und die Beteiligten unvorbereitet auf Probleme stoßen.
Entstehungsgeschichte
Barry Levinson inszenierte den Kinofilm, der 1997 herauskam. Dustin Hoffman und Robert De Niro tragen die beiden Hauptlinien der Handlung; Anne Heche und Woody Harrelson vervollständigen das vierköpfige Ensemble. Jugendliche ab zwölf Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Komödie und Drama beschreibt die Bauart genau. Der Stoff ist als Satire angelegt: Die Absurdität entsteht nicht aus überzeichneten Figuren, sondern aus der Nüchternheit, mit der eine Fälschung wie ein Handwerk betrieben wird. Erzählt wird aus der Werkstatt heraus, nicht aus der Perspektive der Öffentlichkeit, die getäuscht wird — das Publikum weiß von Anfang an mehr als die Wähler im Film und sieht der Konstruktion beim Entstehen zu. Dass zwei Figuren aus verschiedenen Welten, Politikberatung und Filmproduktion, dieselbe Sprache sprechen, ist der eigentliche Witz der Anlage.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich steht der Film im soliden oberen Mittelfeld. Die Stimmenzahl ist überschaubar und trägt eine solche Bewertung, ohne sie besonders belastbar zu machen. Seit dem Erscheinen sind 29 Jahre vergangen; die Verbindung von politischer Satire und Medienkritik hat sich in dieser Zeit als Genre eher verfestigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dustin Hoffman als Stanley Motss
- Robert De Niro als Conrad Brean
- Anne Heche als Winifred Ames
- Woody Harrelson als Sergeant William Schumann
- Denis Leary als Fad King
- Willie Nelson als Johnny Dean
- Andrea Martin als Liz Butsky
- Kirsten Dunst als Tracy Lime
- William H. Macy als CIA Agent Charles Young
- David Koechner als Director
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Verfügbarkeit
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