Wakefield (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robin Swicord |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 798.214 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (459 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Howard Wakefield möchte sein Leben anhalten. Nicht beenden, nicht ändern, nur pausieren, eine Auszeit nehmen. Nach einem Nervenzusammenbruch tut er genau das: Der Ehemann und Familienvater verschwindet. Er erscheint weder zu Hause noch im Büro, sagt niemandem Bescheid und verschanzt sich auf einem Dachboden.
Von dort beobachtet er seine Frau Diana und die Kinder, aus nicht allzu weiter Ferne, Tag für Tag, monatelang. Er sieht, wie das Leben ohne ihn weitergeht. Irgendwann muss er sich der Frage stellen, die er so lange aufgeschoben hat: ob es überhaupt noch möglich ist, in sein altes Leben zurückzukehren.
Entstehungsgeschichte
Robin Swicord inszenierte das Drama, das 2017 erschien. Bryan Cranston steht an der Spitze der Besetzung, Jennifer Garner, Jason O'Mara und Beverly D'Angelo folgen. Die Reihenfolge entspricht der Anlage: ein Mann im Zentrum, ein Umfeld, das er von außen betrachtet. Die Freigabe ab zwölf Jahren zeigt, dass das Drama ohne drastische Mittel auskommt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Ausgangslage ist so schlicht wie ungewöhnlich. Es gibt keinen Gegenspieler, kein Verbrechen, keine Reise. Ein Mann sitzt auf einem Dachboden und schaut. Die Erzählform ergibt sich daraus: Der Beobachter wird zur Hauptfigur, die Beobachteten leben weiter, ohne zu wissen, dass sie gesehen werden. Damit stellt der Film Fragen nach Verantwortung und Selbstsucht, ohne sie auszusprechen. Der Nervenzusammenbruch am Anfang ist die einzige Erklärung; alles Weitere liegt im Zuschauen. Dass die Beobachtung „aus nicht allzu weiter Ferne“ geschieht, ist dabei der entscheidende Punkt: Howard geht nicht fort, er bleibt in Sichtweite dessen, was er verlässt, und macht die Nähe selbst zum Problem.
Einordnung & Wirkung
6,1 von 10 Punkten liegen knapp über der Mitte, auf einer Basis von einigen hundert Stimmen. Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Kammerspiel im Wortsinn, ein Drama über einen Mann, der sein eigenes Leben von außen betrachtet, und über die Frage, ob eine Rückkehr überhaupt noch vorgesehen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bryan Cranston als Howard Wakefield
- Jennifer Garner als Diana Wakefield
- Jason O'Mara als Dirk Morrison
- Beverly D'Angelo als Babs
- Ian Anthony Dale als Ben Jacobs
- Pippa Bennett-Warner als Emily
- Ellery Sprayberry als Giselle
- Victoria Bruno als Taylor
- Monica Lawson als Ellen
- Isaac Leyva als Herbert
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Verfügbarkeit
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