Waltz with Bashir (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ari Folman |
|---|---|
| Genre | Animation, Dokumentarfilm, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.179.372 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (1.085 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ari trifft sich mitten in der Nacht in einer Bar mit einem Freund, den wiederkehrende Albträume verfolgen. Darin wird dieser stets von einer Meute von 26 Hunden gejagt — genau die Zahl der Hunde, die er im Libanonkrieg zu Beginn der Achtzigerjahre töten musste. Am Tag darauf findet Ari zum ersten Mal eine eigene Erinnerung an jene Zeit. Es ist ein stummes, bohrendes Bild: er selbst als junger Soldat, der sich mit zwei Kameraden vor Beirut im Wasser badet. Von da an drängt es ihn, die Wahrheit über diesen Abschnitt der Geschichte und über sich selbst herauszufinden. Dafür sucht er ehemalige Weggefährten in aller Welt auf und befragt sie. Je tiefer er in sein Gedächtnis vordringt, desto mehr der vergessenen Bilder kommen an die Oberfläche.
Entstehungsgeschichte
Ari Folman verantwortet die Regie und ist zugleich im Ensemble vertreten, dem außerdem Mickey Leon, Ori Sivan und Yehezkel Lazarov angehören. Das Erscheinungsjahr ist 2008. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen zusammen, und ihre Kombination ist der Schlüssel zur Anlage: Animation, Dokumentarfilm, Drama und Kriegsfilm. Ein dokumentarisches Verfahren — das Aufsuchen und Befragen von Zeugen — trifft auf eine Form, die nicht abbildet, sondern zeichnet. Das ist keine Verlegenheitslösung: Erinnerung, Traum und Verdrängung lassen sich nicht filmen, wohl aber zeichnen. Die 26 Hunde des Albtraums sind dafür das erste Beispiel, ein Bild, das eine Zahl trägt, die einer Handlung entspricht. Dass der Regisseur zugleich die zentrale Figur ist, macht die Untersuchung zur Selbstuntersuchung; das Publikum erfährt nicht mehr, als der Erzähler gerade selbst zusammensetzen kann.
Einordnung & Wirkung
7,7 von 10 Punkten bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich sind ein hoher Wert. Die überschaubare Beteiligung ist bei einem animierten Dokumentarfilm zu erwarten, der kein breites Unterhaltungspublikum anspricht. 18 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Verbindung von Animation und Dokumentarform selten und der Film ein markanter Vertreter dieser Verbindung.
Bilder



Besetzung & Stab
- Ari Folman als Self (voice)
- Mickey Leon als Boaz Rein-Buskila (voice)
- Ori Sivan als Self (voice)
- Yehezkel Lazarov als Carmi Cna'an (voice)
- Ronny Dayag als Self (voice)
- Shmuel Frenkel als Self (voice)
- Zahava Solomon als Self (voice)
- Ron Ben-Yishai als Self (voice)
- Dror Harazi als Self (voice)
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Verfügbarkeit
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