War Machine (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Michôd |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (1.272 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
General Glen McMahon genießt unter den hochdekorierten amerikanischen Generälen den Ruf, ein echter Rockstar zu sein: einer, der Ergebnisse liefert und keine Kompromisse eingeht. Dass ihm das Kommando über die Truppen in Afghanistan übertragen wird, erscheint da fast folgerichtig. Der Krieg dort gilt als nicht zu gewinnen, doch McMahon ist fest entschlossen, möglichst bald den Sieg davonzutragen. Dafür hat er sich eine radikal neue Strategie zurechtgelegt. Um sie in die Tat umzusetzen, müssen er, seine Offiziere und seine Berater rund um den Globus Allianzen knüpfen, Truppen einsammeln und sich mit Politik und Medien herumschlagen. Dabei darf weder der Krieg selbst aus den Augen geraten noch die Soldaten, die ihn vor Ort ausfechten.
Entstehungsgeschichte
David Michôd führte Regie bei diesem Film, der 2017 erschien. An der Spitze der Besetzung steht Brad Pitt, neben ihm sind Anthony Michael Hall, Emory Cohen und John Magaro zu sehen. Jugendliche ab zwölf Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Komödie, Drama und Kriegsfilm ist ungewöhnlich und beschreibt die Bauart des Stoffes genauer, als es jedes dieser Genres allein könnte. Der Kriegsfilm liefert den Schauplatz, das Drama die Fallhöhe, die Komödie den Blickwinkel. Erzählt wird demnach nicht von der Front, sondern von einem Apparat, der vor allem sich selbst beschäftigt. Schon der Ruf eines Generals als Rockstar sagt mehr über Öffentlichkeitsarbeit als über militärische Lagebeurteilung, und dieser Ruf steht unmittelbar neben der Feststellung, dass der Krieg als unmöglich zu gewinnen betrachtet wird. Aus dieser Spannung bezieht die Anlage ihren Antrieb. Dass McMahons Aufgabenliste beim Knüpfen von Allianzen beginnt, über Truppen, Politik und Medien führt und der Krieg selbst erst am Ende dieser Aufzählung auftaucht, deutet an, wo der Schwerpunkt der Erzählung liegt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,6 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen bleibt der Film im unteren Mittelfeld. Die Stimmenzahl ist überschaubar und erlaubt eine Tendenz, kein belastbares Gesamturteil. Neun Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht er als satirisch grundierter Kriegsfilm etwas quer zu den Erwartungen, die beide beteiligten Genres für sich genommen wecken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brad Pitt als Gen. Glen McMahon
- Anthony Michael Hall als Greg Pulver
- Emory Cohen als Willy Dunne
- John Magaro als Cory Staggart
- Topher Grace als Matt Little
- Tilda Swinton als German Politician
- Daniel Betts als Simon Ball
- Aymen Hamdouchi als Badi Basim
- Alan Ruck als Pat McKinnon
- Anthony Hayes als Pete Duckman
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Verfügbarkeit
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