WarGames - Kriegsspiele (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Badham |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 124.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (2.255 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
27 Stunden und 59 Minuten bleiben David Lightman, um das nukleare Desaster eines Dritten Weltkriegs zu verhindern. Über seinen Heimcomputer hat der 16-Jährige durch einen unglücklichen Zufall Joshua auf den Plan gerufen.
Joshua ist ein Computer aus dem amerikanischen Frühwarnsystem, und er registriert die Eingaben des Jungen als sowjetischen Nuklearangriff. In der Folge sind beide Supermächte der Meinung, von der jeweils anderen Seite angegriffen zu werden. Nur der geniale Stephen Falken, der Joshua programmiert hat, kann die Katastrophe noch abwenden. David muss ihn rechtzeitig finden — ob ihm das gelingt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
John Badham führte Regie, der Film kam 1983 heraus und trägt im Original den Titel WarGames. Matthew Broderick spielt die Hauptrolle, an seiner Seite sind Dabney Coleman, John Wood und Ally Sheedy zu sehen. Sehen darf ihn, wer mindestens zwölf Jahre alt ist.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Science Fiction und Thriller. Die Verbindung erklärt, warum die Geschichte trotz technischer Ausgangslage nicht auf Erfindungen setzt, sondern auf ein Missverständnis. Der Auslöser ist kein Angriff und kein Sabotageakt, sondern ein Irrtum in der Wahrnehmung einer Maschine.
Daraus folgt eine besondere Zuspitzung: Die Gefahr wächst nicht, weil jemand sie will, sondern weil niemand sie stoppt. Eine feste Frist macht diesen Mechanismus messbar und gibt der Erzählung ihren Takt. Dass ein Jugendlicher im Zentrum steht, verschiebt die Perspektive zusätzlich — die Instanzen, die eigentlich zuständig wären, sind Teil des Problems, und die Lösung hängt an einer Person, die außerhalb der Zuständigkeiten steht.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergeben ein solides Urteil im oberen Mittelfeld, das auf einer belastbaren Zahl von Bewertungen ruht.
43 Jahre liegen zwischen dem Erscheinungsjahr und heute. Im Feld des technikgetriebenen Thrillers steht der Film für die Variante, die ihre Spannung aus Automatismen und Fehlinterpretation gewinnt statt aus Waffengewalt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matthew Broderick als David Lightman
- Dabney Coleman als McKittrick
- John Wood als Stephen Falken
- Ally Sheedy als Jennifer
- Barry Corbin als General Beringer
- Juanin Clay als Pat Healy
- Kent Williams als Cabot
- Dennis Lipscomb als Watson
- Joe Dorsey als Conley
- Irving Metzman als Richter
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Verfügbarkeit
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