Weekend (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Haigh |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-23 |
| Budget | 120.000 $ |
| Einspielergebnis | 484.592 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (584 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Russel und Glen könnten unterschiedlicher kaum sein. Der eine sehnt sich nach der großen Liebe, für den anderen kommen Beziehungen grundsätzlich nicht infrage. Eigentlich. Denn nach einer gemeinsamen Nacht treffen sich die beiden schon am Nachmittag wieder.
Auf anregende Gespräche folgen Sex und eine weitere Nacht. Doch die Hoffnung, die bei Russell aufkommt, hier könnte etwas Dauerhaftes beginnen, wird rasch infrage gestellt: Glen kündigt an, er werde bereits am nächsten Tag nach Amerika ziehen, um dort ein Kunststudium zu beginnen, vielleicht für immer. Noch aber liegt die Nacht zum Sonntag vor den beiden jungen Männern, eine Nacht, die in ihrem Leben alles verändern wird.
Entstehungsgeschichte
Andrew Haigh übernahm die Regie, erschienen ist der Film 2011. Tom Cullen und Chris New spielen die beiden Männer, Jonathan Race und Laura Freeman ergänzen die Besetzung. Die Zahl der Namen bleibt klein, und das entspricht einer Anlage, die kaum über zwei Figuren hinausgeht.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm ergeben hier keine Mischung, sondern eine Zuspitzung: Die Zuneigung ist von Beginn an mit einem Ablaufdatum versehen, und dieses Wissen färbt jede Szene. Der Titel benennt bereits die Form. Ein einziges Wochenende gibt den Rahmen vor, und alles, was zwischen den beiden verhandelt wird, muss in diese Spanne passen.
Daraus folgt ein Erzählen, das dem Gespräch mehr Gewicht gibt als der Handlung. Die Gegensätzlichkeit der beiden ist weniger Hindernis als Motor: Sie zwingt beide, ihre Haltung zu begründen, und macht aus einer Begegnung eine Auseinandersetzung über das, was jeder vom Leben erwartet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung merklich über dem Mittel, wenn auch auf einer noch begrenzten Zahl von Stimmen. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen wirkt die knappe Anlage eher hilfreich als einschränkend. Im Feld der Beziehungsdramen gehört der Titel zu den kleinen Arbeiten, die aus zwei Figuren, wenigen Räumen und einer klaren Zeitvorgabe eine vollständige Geschichte gewinnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cullen als Russell
- Chris New als Glen
- Jonathan Race als Jamie
- Laura Freeman als Jill
- Loreto Murray als Cathy
- Jonathan Wright als Johnny
- Sarah Churm als Helen
- Jermaine Liburd als Damien
- Joe Doherty als Justin
- Kieran Hardcastle als Sam
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Verfügbarkeit
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