Wie verrückt und aus tiefstem Herzen (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Minghella |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-05-03 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nina ist Dolmetscherin und trauert um ihren Mann, dessen Tod sie nicht loslässt. Ihr Alltag ist von Verlust geprägt, während um sie herum Figuren auftauchen, die auf ihre je eigene Art versuchen, sie aus dieser Erstarrung zu holen: der Pole Titus mit seinem Vorschlag einer Woche in Paris, der Kammerjäger George mit seinem nüchternen Blick auf Schädlinge, der junge Zauberlehrling Marc mit seinen kleinen Kunststücken. Und dann ist da noch der Mann selbst, um den sie trauert, der plötzlich wieder da ist, mit einem Interesse an Parteipolitik, das er offenbar auch im Tod nicht verloren hat. Seine Freunde, die sich in Ninas Wohnung einquartieren und Videos schauen, machen die Lage nicht leichter. Wie diese Konstellation aus Trauer, Zuneigung und Übernatürlichem sich auflöst, wird hier nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1991 unter der Regie von Anthony Minghella. In den Hauptrollen sind Juliet Stevenson, Alan Rickman, Michael Maloney und Bill Paterson zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Fantasy, Drama, Komödie und Liebesfilm verrät viel über die Anlage der Geschichte: Statt Trauer allein realistisch zu verhandeln, wird sie mit einem übernatürlichen Element durchbrochen, das erlaubt, Verlust und Zuneigung gleichzeitig ernst und mit Leichtigkeit zu erzählen. Die Vielzahl an Nebenfiguren, die alle auf unterschiedliche Weise auf Nina einwirken, deutet darauf hin, dass es weniger um eine geradlinige Handlung als um ein Geflecht von Beziehungen geht, in dem Komik und Melancholie nebeneinanderstehen. Dass der verstorbene Ehemann selbst zur handelnden Figur wird, verschiebt das Drama in Richtung einer Auseinandersetzung mit dem Loslassen, die nicht ohne Humor auskommt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht der Titel solide, aber nicht überragend da – ein Ergebnis, das zu einem Werk passt, das eher ein kleineres Publikum erreicht hat als ein sehr breites. Seit dem Erscheinungsjahr 1991 sind inzwischen mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der die Kombination aus Trauerdrama und phantastischer Komödie im Liebesfilmgenre keine gängige Formel war. Innerhalb dieser Genremischung bleibt er ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich Tonlagen in einer Geschichte über Verlust nebeneinander bestehen können.
Bilder




Besetzung & Stab
- Juliet Stevenson als Nina
- Alan Rickman als Jamie
- Michael Maloney als Mark
- Bill Paterson als Sandy
- Christopher Rozycki als Titus
- David Ryall als George
- Deborah Findlay als Claire
- Jenny Howe als Burge
- Carolyn Choa als Translator
- Keith Bartlett als Plumber
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Verfügbarkeit
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