Wifelike (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Bird |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-08-12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (351 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In naher Zukunft jagt ein trauernder Ermittler Kriminelle, die auf dem Schwarzmarkt mit künstlichen Menschen handeln. Ihm zur Seite steht eine künstliche Begleiterin, die so programmiert ist, dass sie sich wie seine verstorbene Frau verhält. Was ihm Trost spenden soll, wird zum Einfallstor für eine Gegenbewegung.
Denn eine Widerstandsgruppe im Untergrund kämpft gegen die Ausbeutung künstlicher Intelligenz und will den Ermittler unterwandern. Dazu sabotiert sie die Programmierung seiner Begleiterin. Die künstliche Frau beginnt daraufhin, ihre eigene Wirklichkeit zu hinterfragen, während Erinnerungen an ein früheres Leben an die Oberfläche drängen. In dieser Welt ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint, und die Grenze zwischen Mensch und Maschine verschwimmt zusehends.
Entstehungsgeschichte
James Bird inszenierte den Film, der 2022 erschien. Elena Kampouris und Jonathan Rhys Meyers bilden das Zentrum der Besetzung, ergänzt durch Doron Bell und Agam Darshi. Im Mittelpunkt steht eine enge, zunehmend brüchige Beziehung zwischen einem Menschen und einer künstlichen Gefährtin.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Mystery und Thriller verbinden sich zu einer Erzählung über Identität und Kontrolle. Die Science Fiction liefert das Szenario künstlicher Menschen, das Mystery-Element die Frage nach den verschütteten Erinnerungen, und der Thriller die Jagd auf Schwarzmarkthändler sowie die Unterwanderung durch den Widerstand.
Besonders reizvoll ist die doppelte Perspektive. Der Ermittler bekämpft den Handel mit künstlichen Wesen und lebt zugleich mit einem solchen Wesen zusammen, das seine tote Frau nachahmt. Die Trauer macht ihn verletzlich und damit angreifbar. Seine Begleiterin wiederum durchläuft eine Entwicklung vom programmierten Ersatz zu einem Wesen, das nach der eigenen Herkunft fragt. Daraus ergeben sich Fragen nach Erinnerung, Bewusstsein und dem Wert künstlichen Lebens.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das Publikum nimmt den Film überwiegend wohlwollend auf, ohne ihn zu feiern. Vier Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu den jüngeren Beiträgen eines Genres, das künstliche Intelligenz und die Frage nach dem Menschsein ins Zentrum rückt, hier verknüpft mit einer Geschichte über Verlust.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elena Kampouris als Meredith
- Jonathan Rhys Meyers als William
- Doron Bell als Agent Black
- Agam Darshi als Louise
- Sara Sampaio als Wendy
- Alix Villaret als Lydie
- Fletcher Donovan als Keene
- C.J. Perry Barnyashev als Holly
- Stephen Lobo als Marion
- Claire Friesen als Willa
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Verfügbarkeit
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