Womb (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benedek Fliegauf |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Science Fiction |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-07-15 |
| Budget | 3.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (422 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rebecca trifft Thomas wieder, einen Freund aus Kindertagen, den sie lange nicht gesehen hat. Aus der alten Vertrautheit wird Liebe. Doch kaum hat das Glück begonnen, verliert sie ihn schon wieder: Thomas stirbt bei einem Unfall.
Rebecca kann sich mit dieser Grausamkeit des Schicksals nicht abfinden. Gegen den Willen ihrer Eltern fasst sie einen ungeheuerlichen Entschluss. Mit Hilfe neuester Technik lässt sie Thomas klonen und trägt das Kind selbst aus. Den heranwachsenden Jungen lässt sie über seine Herkunft im Unklaren, während sich ihre Beziehung zu ihm auf verstörende Weise verschiebt und zusehends inzestuöse Züge annimmt.
Entstehungsgeschichte
Benedek Fliegauf führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2010. Die Besetzung umfasst Eva Green, Matt Smith, Lesley Manville und Peter Wight. Das kleine Ensemble passt zu einer Geschichte, die sich eng auf wenige Figuren konzentriert, vor allem auf die Mutter und den Jungen, dazu das familiäre Umfeld.
Der Titel „Womb“, zu Deutsch Mutterleib oder Gebärmutter, ist knapp und unmissverständlich. Er rückt den Körper der Frau ins Zentrum, der zum Ort eines Experiments mit dem Leben selbst wird.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm und Science-Fiction bilden eine ungewöhnliche Kombination. Die Science-Fiction liefert die technische Voraussetzung, das Klonen eines Menschen. Der Liebesfilm verschiebt den Schwerpunkt jedoch weg von der Technik hin zu den Gefühlen, die dahinterstehen. Es geht nicht darum, wie das Klonen funktioniert, sondern darum, was es mit den Beteiligten macht.
Die Anlage berührt schwierige Fragen: nach Trauer, die keine Grenzen akzeptiert, nach Identität und nach der Verantwortung gegenüber einem Menschen, der ohne eigenes Wissen als Ersatz für einen anderen geschaffen wurde. Die sich verwischenden Rollen zwischen Mutter und Geliebter machen den Stoff verstörend, gerade weil er nüchtern von einem Wunsch ausgeht, den viele Trauernde kennen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 liegt im Mittelfeld. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen und deutet darauf hin, dass der Film das Publikum eher spaltet als geschlossen überzeugt, was bei einem so heiklen Thema kaum überrascht.
Seit dem Erscheinen sind 16 Jahre vergangen. Im Bereich der Science-Fiction gehört der Film zu jenen leisen Titeln, die eine technische Möglichkeit vor allem als moralisches und emotionales Problem betrachten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eva Green als Rebecca
- Matt Smith als Thomas
- Lesley Manville als Judith
- Peter Wight als Ralph
- István Lénárt als Henry
- Hannah Murray als Monica
- Ruby O. Fee als Rebecca - 9 Years
- Tristan Christopher als Thomas - 10 Years
- Jesse Hoffmann als Thomas - 5 Years
- Natalia Tena als Rose
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