Yes, Chef! (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philip Barantini |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (810 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Freitagabend vor Weihnachten im Londoner Nobelrestaurant „Jones & Sons“. Chefkoch und Mitbesitzer Andy Jones kommt übermüdet und nach Ärger mit seiner Ex-Frau in die Küche — und erfährt dort sofort, dass ein Gesundheitsinspektor den Betrieb herabgestuft hat. Ausgerechnet an diesem restlos ausgebuchten Abend sind zudem die Vorräte viel zu knapp bemessen. Andy und seiner Crew bleibt nur, die Zähne zusammenzubeißen und irgendwie durchzukommen. Die Gäste zeigen sich besonders anspruchsvoll und äußern einen Sonderwunsch nach dem anderen. Dann betritt auch noch Andys früherer Chef und einstiger Mentor Alastair Skye das Lokal, in Begleitung der berüchtigten Restaurantkritikerin Sara Southworth.
Entstehungsgeschichte
Philip Barantini führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2021, der im englischen Original „Boiling Point“ heißt. Die Besetzung führen Stephen Graham, Vinette Robinson, Alice May Feetham und Jason Flemyng an. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller stehen als Genrepaar für eine Konstruktion, die ohne Verbrechen auskommt und trotzdem Druck erzeugt: Die Spannung entsteht aus Zeit, Arbeitsteilung und der Frage, welcher der vielen kleinen Fehler zuerst zum großen wird. Weihnachten ist dabei kein Stimmungssignal, sondern eine Verschärfung — der Abend, an dem am wenigsten schiefgehen darf. Ein Küchenbetrieb liefert dafür die ideale Anordnung: enge Wege, klare Hierarchie, sofort sichtbare Konsequenzen.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 ist ein deutlich überdurchschnittlicher Wert, gebildet aus einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Er deutet auf eine Arbeit, die ihr enges Konzept konsequent durchhält, statt es zu verlassen. Fünf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für die Spielart des Dramas, die Anspannung aus Alltagsarbeit gewinnt statt aus Bedrohung von außen. Bemerkenswert bleibt dabei, dass die Bedrohung ausschließlich aus Umständen besteht, die sich benennen lassen: zu wenig Ware, zu wenig Schlaf, zu viele Gäste. Das macht den Druck von Anfang an nachvollziehbar und erspart der Erzählung jede zusätzliche Erklärung, warum dieser Abend eskalieren könnte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen Graham als Andy Jones
- Vinette Robinson als Carly
- Alice May Feetham als Beth
- Jason Flemyng als Alastair Skye
- Hannah Walters als Emily
- Malachi Kirby als Tony
- Izuka Hoyle als Camille
- Taz Skylar als Billy
- Lauryn Ajufo als Andrea
- Ray Panthaki als Freeman
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Verfügbarkeit
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