Zum Verwechseln ähnlich (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lucien Jean-Baptiste |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-01-18 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6 (524 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul und Sali haben ihre Wurzeln im Senegal und leben in Paris, wo sie einen Blumenladen betreiben. Ihre Familien in Afrika wissen sie glücklich, weil die beiden die Traditionen der Heimat wahren. Seit Jahren versuchen sie, ein Kind zu adoptieren. Als das Amt ihnen den kleinen Benjamin anbietet, ist die Freude groß.
Der pflegeleichte Racker hat die Adoptiveltern im Nu verzückt, und dass Benjamin weiß ist, beschäftigt die beiden kaum. Im 21. Jahrhundert sollte ein schwarzes Pariser Paar mit einem weißen Kind kein Problem haben, denken sie. Madame Mallet vom Amt für Familienzusammenführung sieht das anders. Und auch beim Kinderarzt, auf dem Spielplatz und in den Augen der Großeltern Mamita und Ousmane wird die Farbkombination zum Thema.
Entstehungsgeschichte
Lucien Jean-Baptiste führte Regie und steht selbst vor der Kamera, an seiner Seite Aïssa Maïga, Zabou Breitman und Vincent Elbaz. Der Film erschien 2017. Er ist ohne Altersbeschränkung freigegeben, was zu einer Komödie um ein Baby und seine Familie passt. Der englische Titel lautet „He Even Has Your Eyes“.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie. Der Stoff hat aber einen ernsten Kern: die Frage, wie eine Umgebung reagiert, wenn eine Familie nicht so aussieht, wie sie es erwartet. Die Komödie holt diese Frage in Alltagssituationen, beim Arzt, auf dem Spielplatz, am Familientisch.
Die Anlage dreht die vertraute Adoptionsgeschichte um. Nicht das Kind muss sich in eine fremde Welt einfügen, sondern das Umfeld muss sich an ein Paar gewöhnen, das die Hautfarbe seines Kindes für nebensächlich hält. Dass die Behörde, die Großeltern und die Leute auf dem Spielplatz jeweils anders reagieren, verteilt den Konflikt auf viele Schultern und hält ihn von einem einzelnen Gegenspieler fern.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 liegt die Bewertung genau in der Mitte der Skala, die Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Das ergibt ein verhaltenes, aber nicht ablehnendes Urteil.
Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film innerhalb der Familienkomödie ein Beispiel dafür, wie ein gesellschaftliches Thema in eine leichte Form gebracht wird. Der englische Titel gibt den ironischen Ton vor.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lucien Jean-Baptiste als Paul Aloka
- Aïssa Maïga als Salimata 'Sali' Aloka
- Zabou Breitman als Claire Mallet
- Vincent Elbaz als Manu
- Michel Jonasz als Charles Vidal
- Marie-Philomène Nga als Mamita, Sali's mother
- Bass Dhem als Ousmane, Sali's father
- Delphine Théodore als Prune, Sali's friend
- Naidra Ayadi als Anna in the nursery
- Marius Benchenafi als Benjamin, 4 months old
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Verfügbarkeit
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