Alain Corneau
Werdegang
Alain Corneau wurde am 7. August 1943 in Meung-sur-Loire im Département Loiret geboren. Ursprünglich war er als Musiker tätig, bevor er den Weg zum Film fand und als Assistent von Costa-Gavras arbeitete. Diese Zusammenarbeit brachte ihn auch mit dem Schauspieler Yves Montand in Kontakt, mit dem er später drei weitere Male zusammenarbeitete, unter anderem bei „Die Python 357“ (1976) und „Die Gefahr“ (1977). 1991 führte er Regie bei der Verfilmung von „Alles Morgengrauen“ mit Gérard Depardieu in der Hauptrolle. Corneau starb am 30. August 2010 an Krebs und wurde auf dem Friedhof Père-Lachaise beigesetzt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel von Alain Corneau als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel decken einen Zeitraum von 34 Jahren ab, von 1976 bis 2010, und reichen damit von seinem frühen Schaffen bis zu seinem letzten Werk im Jahr seines Todes. Zwischen seiner Geburt und dem ersten gelisteten Titel liegen 33 Jahre, zum letzten Titel sind es 67 Jahre. Die Bandbreite der Genres ist groß: Drama, Krimi, Historie, Musik, Liebesfilm, Thriller, Komödie und Mystery finden sich unter den sechs Werken, was auf ein vielseitiges Schaffen ohne klare Genrefestlegung hindeutet.
Einordnung
Die sechs Titel Corneaus in unserem Katalog liegen bei Bewertungen zwischen 6,2 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 6,8 von 10. Damit bewegen sich alle Werke in einem soliden mittleren bis oberen Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Die zeitliche Spanne von 34 Jahren zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel zeigt eine über Jahrzehnte gleichmäßig bewertete Filmografie.