Andrzej Żuławski
Werdegang
Andrzej Żuławski, geboren am 22. November 1940, war ein polnischer Filmregisseur. Er studierte Ende der 1950er-Jahre Film in Frankreich und wandte sich in seinem Schaffen häufig gegen den kommerziellen Mainstream, wodurch er vor allem beim europäischen Arthouse-Publikum Erfolge feierte. Sein zweiter Spielfilm „Diabeł“ (1972) wurde in Polen bis 1987 verboten, weshalb Żuławski nach Frankreich ging. Nach dem Erfolg von „Nachtblende“ (1975) kehrte er nach Polen zurück und arbeitete zwei Jahre an „Der silberne Globus“, dessen Dreharbeiten von den polnischen Behörden unterbrochen wurden. Anschließend zog er wieder nach Frankreich, wo er für kontroverse und gewalttätige Arthouse-Filme bekannt wurde. Bekannt ist zudem seine Zusammenarbeit mit Schauspielerinnen wie Romy Schneider, Isabelle Adjani und Sophie Marceau.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Spielfilme von Andrzej Żuławski als Regisseur verzeichnet: „Nachtblende“ (1975), „Possession“ (1981) und „Der silberne Planet“ (1989). Die Titel decken einen Zeitraum von 14 Jahren ab, vom 35. bis zum 49. Lebensjahr des Regisseurs. Die vertretenen Genres reichen von Horror und Science Fiction über Drama bis zum Liebesfilm, was auf ein Schaffen jenseits klarer Genregrenzen hindeutet. Serien sind nicht vorhanden, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme.
Einordnung
Die drei gelisteten Filme erhalten bei uns Bewertungen von 7,0, 7,3 und 7,7, im Schnitt 7,3 von 10. Die Werte liegen damit recht nah beieinander und deuten auf eine gleichmäßig positive Aufnahme der vorhandenen Titel hin. Der älteste Titel, „Nachtblende“, liegt inzwischen rund fünf Jahrzehnte zurück, der jüngste, „Der silberne Planet“, gut 35 Jahre. Angesichts der geringen Zahl von drei Titeln lässt sich aus den Zahlen kein umfassendes Bild des Gesamtwerks ableiten, wohl aber eine konstant gute Bewertung der bei uns verzeichneten Arbeiten.