Andrzej Wajda
Werdegang
Andrzej Wajda wurde am 6. März 1926 in Polen geboren. Er war polnischer Filmregisseur und gilt als einer der bekanntesten Vertreter der sogenannten „Polnischen Filmschule", einer Bewegung, die etwa zwischen 1955 und 1963 aktiv war. Bekannt wurde er vor allem durch eine Trilogie von Kriegsfilmen: „Eine Generation" (1954), „Der Kanal" (1956) und „Asche und Diamant" (1958). Vier seiner Filme wurden für den Oscar in der Kategorie bester ausländischer Film nominiert: „Das gelobte Land" (1975), „Die Fräulein von Wilko" (1979), „Der Mann aus Eisen" (1981) und „Das Massaker von Katyn" (2007). Wajda starb 2016 im Alter von 90 Jahren.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind vier Filme von Andrzej Wajda als Regisseur verzeichnet, keine Serien. Die Titel umfassen „Der Kanal" (1957), „Asche und Diamant" (1958), „Danton" (1983) und „Das Massaker von Katyn" (2007). Sie decken einen Zeitraum von 50 Jahren ab, von 1957 bis 2007. Der erste Titel entstand 31 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 81 Jahre danach. Genrelich dominieren Drama, Kriegsfilm, Liebesfilm und Historie – ein Spektrum, das auf eine durchgehende Beschäftigung mit historischen und kriegsbezogenen Themen über Jahrzehnte hinweg hindeutet.
Einordnung
Die vier bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen von 6,7 bis 7,7, im Schnitt 7,2 von 10. Am besten bewertet ist „Der Kanal" mit 7,7, am niedrigsten „Das Massaker von Katyn" mit 6,7. Die Bewertungen liegen insgesamt in einem eng begrenzten, überwiegend positiven Bereich. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel im Katalog liegen fünf Jahrzehnte, was eine über einen langen Zeitraum konstante Qualität der aufgeführten Arbeiten nahelegt.