Bob Balaban
Werdegang
Robert Elmer „Bob" Balaban wurde am 16. August 1945 in Chicago, Illinois, geboren. Sein Vater Elmer Balaban war Gründer des Chicagoer Theaterensembles Balaban and Katz, auch weitere Familienmitglieder waren im Film- und Theatergeschäft tätig. Balaban absolvierte die Colgate University in Hamilton und debütierte 1967 zunächst mit Theaterrollen, für die Rolle in „The Inspector General" wurde er 1979 für den Tony Award nominiert. Als Schauspieler wirkte er unter anderem in „Unheimliche Begegnung der dritten Art", „Der Höllentrip", „The Mexican" und „Moonrise Kingdom" mit, außerdem in Gastrollen bei Serien wie „Miami Vice", „Seinfeld", „Legend" und „Friends". Als Produzent war er an „Gosford Park" beteiligt, in dem er auch selbst spielte. Als Regisseur führte er Regie bei Folgen der Serien „Legend" und „Twilight Zone" sowie beim Film „Pfui Teufel – Daddy ist ein Kannibale" mit Randy Quaid.
Filmografie bei uns
Bei uns ist Bob Balaban als Regisseur mit zwei Titeln verzeichnet: „Pfui Teufel, Daddy ist ein Kannibale" (1989) und „Bernard und Doris" (2006). Die beiden Filme liegen 17 Jahre auseinander und decken damit einen längeren Abschnitt seines Schaffens ab. Genres wie Komödie, Drama, TV-Film und Horror finden sich unter den Einträgen, was auf eine gewisse Bandbreite seiner Regiearbeit hindeutet. Serien tauchen in seiner bei uns hinterlegten Regiefilmografie nicht auf, es handelt sich ausschließlich um Filme.
Einordnung
Der älteste bei uns gelistete Titel liegt 44 Jahre nach Balabans Geburtsjahr, der jüngste 61 Jahre danach. Die beiden Filme erhalten bei uns Bewertungen von 6,1 und 5,9, was einem Schnitt von 6,0 entspricht – ein solides, mittleres Niveau ohne größere Ausreißer nach oben oder unten.