Burt Gillett
Werdegang
Burt Gillett wurde am 15. Oktober 1891 geboren. Nach eigenen Angaben aus dem Jahr 1931 begann er seine berufliche Laufbahn als Zeitungsreporter und Cartoonist. Zehn Jahre lang schrieb und animierte er an Produktionen wie „Mutt and Jeff", „Inkwell", „Fables" und „Felix the Cat" mit. In den Jahren vor jener Aussage war er zudem an „Mickey Mouse" und den „Silly Symphonies" beteiligt und half dort, wie er es formulierte, „Lachen und Leben" in die Figuren zu bringen.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de ist Burt Gillett als Regisseur mit vier Titeln verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1932 bis 1937, decken also eine Spanne von fünf Jahren ab. Zu den erfassten Arbeiten zählen „Von Blumen und Bäumen" (1932), „Die drei kleinen Schweinchen" (1933), „Der große böse Wolf" (1934) und „Einsame Geister" (1937). Genreseitig zeigt sich eine breite Mischung aus Animation, Musik, Komödie, Familie, Liebesfilm, Thriller und Horror, was auf kurze, vielseitig angelegte Produktionen jener Zeit hindeutet.
Einordnung
Der älteste erfasste Titel liegt 41 Jahre nach Gillets Geburtsjahr, der jüngste 46 Jahre danach. Die vier Titel bewegen sich in unserer Bewertung zwischen 6,5 und 6,9 von 10, im Schnitt 6,8 von 10 – ein insgesamt gleichmäßiges und recht solides Bild ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Die geringe Zahl an Titeln lässt keine weiterreichenden Aussagen über die Bandbreite seines Schaffens zu, zeigt aber innerhalb des kurzen Zeitraums von fünf Jahren eine konstante Qualitätswahrnehmung.