Cameron Crowe
Werdegang
Cameron Bruce Crowe, geboren am 13. Juli 1957, ist US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmregisseur. Vor seiner Filmkarriere arbeitete er als Redakteur beim Magazin „Rolling Stone". Sein Debüt als Drehbuchautor, „Fast Times at Ridgemont High", entstand aus einem Buch, das er während eines einjährigen Undercover-Einsatzes als Schüler an der Clairemont High School in San Diego schrieb. Dort lernte er Geraldine Edwards kennen, die ihm später als Vorbild für die Figur Penny Lane in „Almost Famous" diente. Anschließend schrieb und inszenierte er mit „Say Anything" eine weitere Highschool-Geschichte und danach „Singles", eine Erzählung über Mittzwanziger in Seattle, deren Soundtrack die aufkommende Grunge-Szene der Stadt aufgreift. Seinen größten Erfolg erzielte Crowe mit „Jerry Maguire", was ihm die Umsetzung seines autobiografisch geprägten Herzensprojekts „Almost Famous" ermöglichte. Ende 1999 veröffentlichte er zudem sein zweites Buch, ein Interviewband mit Regisseur Billy Wilder.
Filmografie bei uns
Im Katalog finden sich zehn Titel von Cameron Crowe, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1989 bis 2015, also 26 Jahre, wobei der erste Titel 32 Jahre nach seiner Geburt und der jüngste 58 Jahre danach entstand. Zu den vertretenen Titeln zählen „Teen Lover", „Singles - Gemeinsam einsam", „Jerry Maguire - Spiel des Lebens", „Almost Famous" (in zwei Fassungen gelistet), „Vanilla Sky", „Elizabethtown", „Pearl Jam Twenty", „Wir kaufen einen Zoo" und „Aloha - Die Chance auf Glück". Genremäßig überwiegen Drama, Komödie und Musik beziehungsweise Musikdrama, ergänzt durch Liebesfilm, Dokumentarfilm, Mystery, Science Fiction und Familienfilm.
Einordnung
Die Bewertungen der zehn Titel liegen zwischen 5,5 und 7,9 von 10, im Schnitt bei 6,9. Die höchsten Werte erreichen „Almost Famous" mit 7,9 und „Wir kaufen einen Zoo" mit 7,8, während „Aloha - Die Chance auf Glück" mit 5,5 den niedrigsten Wert aufweist. Über die gesamte Spanne von 26 Jahren zeigt sich damit eine insgesamt solide, in der Bandbreite jedoch deutlich schwankende Bewertungslage der einzelnen Filme.