Christian Ditter
Werdegang
Christian Ditter wurde am 9. März 1977 in Gießen geboren. Nach dem Abitur 1996 studierte er von 1997 bis 1998 Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg, bevor er sich von 1998 bis 2006 an der Hochschule für Fernsehen und Film München auf Regie spezialisierte. Bereits während des Studiums gewannen seine Kurzfilme „Enchanted" (2000) und „Grounded" (2003) mehrere Preise auf internationalen Festivals. 2006 kam sein Spielfilmdebüt „Französisch für Anfänger" in die Kinos. Danach führte er Regie bei Episoden der Serien „Türkisch für Anfänger" und „Doctor's Diary". 2008 verfilmte er das Kinderbuch „Vorstadtkrokodile", dem zwei Fortsetzungen folgten. Später inszenierte er mit „Vicky und der Schatz der Götter" den ersten großen deutschen 3D-Abenteuerfilm. 2014 drehte er mit „Love, Rosie" seinen ersten englischsprachigen Film, 2016 folgte mit „How to Be Single" sein US-Debüt. Mit Kay Cannon entwickelte er anschließend die Netflix-Serie „Girlboss". Zuletzt war er als Showrunner und Regisseur an der Netflix-Serie „Biohackers" beteiligt, die 2020 erschien.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Titel von Christian Ditter als Regisseur verzeichnet, drei Filme und eine Serie, die den Zeitraum von 2009 bis 2020 abdecken. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung zwischen Liebesfilm, Drama, Komödie sowie Sci-Fi & Fantasy, Action & Adventure, Mystery, Abenteuer und Familie. Zu den vertretenen Titeln zählen „Vorstadtkrokodile" (2009), „Love, Rosie – Für immer vielleicht" (2014), „How to Be Single" (2016) und die Serie „Biohackers" (2020).
Einordnung
Die vier Titel liegen mit ihren Bewertungen zwischen 6,3 und 7,8, im Schnitt bei 7,1 von 10 – ein insgesamt solides bis gutes Ergebnis ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste Titel im Katalog erschien 32 Jahre nach Ditters Geburtsjahr, der jüngste 43 Jahre danach, was einer Katalogspanne von elf Jahren entspricht.