Daniel Petrie
Werdegang
Daniel Mannix Petrie wurde am 26. November 1920 geboren und wirkte als kanadischer Fernseh- und Filmregisseur. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählte „A Raisin in the Sun“ aus dem Jahr 1961, der für die Goldene Palme in Cannes nominiert war. Er inszenierte zudem „Buster and Billie“, den Oscar-nominierten „Resurrection“, „The Bronx“ und „Cocoon – Die Rückkehr“. Neben Kinofilmen führte er auch bei Fernsehfilmen Regie und produzierte 1999 ein Remake von „Wer den Wind sät“. Kommerziell waren seine Filme selten sehr erfolgreich, doch sie versammelten oft große Besetzungen und zählten mitunter zu den ersten Leinwandauftritten späterer bekannter Darsteller. Petrie starb im Alter von 83 Jahren an Krebs und hinterließ zwei Söhne, die ebenfalls als Drehbuchautoren und Regisseure tätig wurden.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme von Daniel Petrie als Regisseur verzeichnet, Serien gehören nicht dazu. Die Titel „Ein Fleck in der Sonne“ (1961), „The Bronx“ (1981), „Cocoon II – Die Rückkehr“ (1988) und „Lassie“ (1994) decken einen Zeitraum von 33 Jahren ab. Das Spektrum reicht von Drama und Liebesfilm über Krimi und Action bis hin zu Familienfilm, Abenteuer, Komödie und Science Fiction – ein Hinweis auf eine breit gefächerte Regiearbeit ohne feste Genrebindung. Der erste verzeichnete Film entstand 41 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 74 Jahre danach.
Einordnung
Die vier bei uns gelisteten Filme erreichen Bewertungen zwischen 6,1 und 7,7 von 10, im Schnitt 6,7 von 10. Am besten bewertet ist „Ein Fleck in der Sonne“ von 1961, der zugleich der älteste Titel im Katalog ist. Die übrigen Filme bewegen sich in einem engeren Bereich zwischen 6,1 und 6,5. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten erfassten Titel liegen 33 Jahre, was eine über lange Zeit gleichmäßig bewertete Filmografie zeigt.