Dito Montiel
Werdegang
Dito Montiel, geboren als Orlandito Montiel am 26. Juli 1965 in New York City, ist Autor, Drehbuchautor, Regisseur und Musiker. Bekannt wurde er zunächst durch seine Hardcore-Punk-Band Major Conflict und später durch die Band Gutterboy, die 1989 einen für damalige Verhältnisse ungewöhnlich hoch dotierten Plattenvertrag bei Geffen Records erhielt, nach dem Debütalbum jedoch wieder fallengelassen wurde. 2003 veröffentlichte Montiel die Memoiren „A Guide to Recognizing Your Saints" über seine Jugend in Astoria, Queens, in denen er auch von seiner Zeit als Bandmitglied und einer kurzen Modelkarriere bei Versace erzählt. Aus diesem Buch entwickelte er sein Regiedebüt, den gleichnamigen Film mit Robert Downey Jr., Dianne Wiest und Shia LaBeouf. 2006 erschien zudem ein selbstbetiteltes Musikalbum, 2007 sein zweiter Roman. Als Regisseur drehte er außerdem „Fighting" mit Channing Tatum, Terrence Howard und Luis Guzmán sowie das Polizeidrama „The Son of No One" mit Channing Tatum, Ray Liotta, Al Pacino und Katie Holmes, das beim Sundance Film Festival gezeigt wurde.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Titel von Dito Montiel als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken einen Zeitraum von 2006 bis 2025 ab, also 19 Jahre. Das Spektrum reicht von Krimi, Drama und Thriller über Komödie, Kriegsfilm und Action bis Liebesfilm, was auf eine genreübergreifende Arbeitsweise hindeutet, ohne klare Spezialisierung auf ein bestimmtes Genre. Der älteste Titel, „Kids - In den Straßen von New York", erschien 41 Jahre nach seinem Geburtsjahr, der jüngste, „Riff Raff: Verbrechen ist Familiensache", liegt 60 Jahre danach.
Einordnung
Die sieben Titel bei uns bewegen sich in einer Spanne von 5,1 bis 6,5 von 10, im Schnitt bei 5,8 von 10. Damit liegen die Bewertungen insgesamt im mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem neuesten bewerteten Titel liegen 19 Jahre, was auf ein über einen langen Zeitraum verteiltes, kontinuierliches Schaffen als Regisseur schließen lässt.