King Vidor
Werdegang
King Wallis Vidor wurde am 8. Februar 1894 geboren und war als US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor nahezu sieben Dekaden lang tätig. 1925 wurde er durch den Kriegsfilm „Die große Parade" zu einem der berühmtesten Regisseure Hollywoods. Mit „Ein Mensch der Masse", der nach langer Drehzeit 1928 in den Verleih kam, etablierte er sich als einer der innovativen Filmschaffenden der Branche. Vidor war insgesamt fünfmal für den Oscar in der Kategorie Beste Regie nominiert und erhielt 1979 einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel von King Vidor als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serienarbeiten. Die Titel stammen aus den Jahren 1925 bis 1959, decken also eine Zeitspanne von 34 Jahren ab – von seinem Debüt „Die große Parade" im Alter von 31 Jahren bis zu „Salomon und die Königin von Saba", das im Alter von 65 Jahren entstand. Genretechnisch überwiegen Drama und Liebesfilm, ergänzt durch Kriegsfilm, Historie und Western. Zu den erfassten Werken zählen neben den genannten frühen Filmen auch „Stella Dallas", „Duell in der Sonne", „Mit stahlharter Faust", „Krieg und Frieden" und „Ein Mann wie Sprengstoff".
Einordnung
Die acht Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,4 und 7,6 von 10, im Schnitt 6,8. Die höchsten Werte erreichen mit 7,6 die beiden frühen Arbeiten aus den 1920er-Jahren, während die späteren, ab den 1940er- und 1950er-Jahren entstandenen Filme durchweg im Bereich von 6,4 bis 6,8 liegen. Über die gesamte, mehr als drei Jahrzehnte umfassende Zeitspanne zeigt sich damit eine insgesamt konstante, leicht rückläufige Bewertungstendenz gegenüber den frühesten erfassten Werken.