Phillip Borsos
Werdegang
Phillip Borsos wurde am 5. Mai 1953 geboren und starb am 2. Februar 1995 im Alter von 41 Jahren an Leukämie. Der kanadische Regisseur und Produzent zeigte schon in seiner Schulzeit in Maple Ridge, British Columbia, Interesse am Filmemachen und studierte an der Banff Centre School for Fine Arts sowie an der Vancouver School of Art. Frühe Arbeiten waren Kurzfilme wie „Cooperage", „Spartree" und „Nails", die bei den kanadischen Genie Awards ausgezeichnet wurden und Oscar-Nominierungen erhielten. Sein Spielfilmdebüt „The Grey Fox" brachte ihm 1983 die Genie Awards für beste Regie und besten Film ein. Danach entstanden „The Mean Season" und „One Magic Christmas", beide 1985, sowie die von Produktionsschwierigkeiten begleitete Filmbiografie „Bethune: The Making of a Hero" mit Donald Sutherland. Sein letzter Film „Far From Home: The Adventures of Yellow Dog" wurde 1994 fertiggestellt, kurz bevor bei ihm Leukämie diagnostiziert wurde.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel von Phillip Borsos als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1985 bis 1995, decken also einen Zeitraum von zehn Jahren ab. Die Genres reichen von Action, Abenteuer und Drama über Familie und Mystery bis zu Thriller und Fantasy, was auf eine gewisse Bandbreite seines Schaffens zwischen Genrekino und familiärem Erzählen hindeutet. Zu den Titeln zählen „Gefährliche Wildnis" (1995), „Das mörderische Paradies" (1985) und „Wenn Träume wahr wären" (1985).
Einordnung
Die drei Titel liegen bei uns bei Bewertungen von 6,2, 6,2 und 5,9, im Schnitt bei 6,1 von 10 – ein solides, aber unauffälliges Ergebnis. Der älteste Titel im Katalog erschien 32 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 42 Jahre danach. Damit deckt seine bei uns verzeichnete Filmografie nur einen Ausschnitt seines Schaffens ab, zeigt aber eine gleichbleibend mittlere Bewertungslage über die gesamte Zeitspanne hinweg.