Richard Pearce
Werdegang
Richard Pearce wurde am 25. Januar 1943 in San Diego, Kalifornien, geboren. Er besuchte zunächst die St. Paul's School und schloss anschließend an der Yale University mit einem Bachelor of Arts in Englisch ab, Jahrgang 1965. Während seines Studiums war er Gitarrist und Leiter der Augmented Seven, einer Gesangsgruppe mit drei Gitarristen, die als einzige Gruppe an der Universität zu jener Zeit nicht rein a cappella auftrat. Zudem war er Mitglied der Scroll and Key Society. Pearce wird als Kameramann des Dokumentarfilms „Hearts and Minds" (1974) über den Vietnamkrieg genannt. Für seinen Film „Heartland" erhielt er 1980 den Goldenen Bären der 30. Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de ist Richard Pearce mit drei Titeln als Regisseur vertreten, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel „Gnadenlos" (1986), „Der lange Weg" (1990) und „Der Schein-Heilige" (1992) decken einen Zeitraum von sechs Jahren ab. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung: Drama, Historie, Action, Krimi, Thriller, Komödie und Liebesfilm sind vertreten, was auf ein vielseitiges Werk ohne klare thematische Festlegung hindeutet.
Einordnung
Die drei bei uns geführten Titel erhalten Bewertungen von 7,6, 5,8 und 5,8, was einem Durchschnitt von 6,4 entspricht. Der älteste Titel im Katalog erschien 43 Jahre nach Pearces Geburt, der jüngste 49 Jahre danach. Die Spanne der bewerteten Filme bleibt damit auf einen vergleichsweise engen Ausschnitt seines Schaffens begrenzt, zeigt aber innerhalb dieser sechs Jahre eine solide bis gute Aufnahme, mit einem deutlich höher bewerteten Titel gegenüber zwei ähnlich eingeordneten weiteren Werken.