Sergio Corbucci
Werdegang
Sergio Corbucci wurde am 6. Dezember 1927 geboren und starb am 1. Dezember 1990. Er war ein italienischer Filmregisseur, bekannt vor allem für seine gewalttätigen, dabei aber intelligent konstruierten Spaghetti-Western. Lange galt er als Vertreter des Exploitation-Kinos, mittlerweile besitzt sein Werk eine größere Fangemeinde und wird mit Regisseuren wie Sam Peckinpah oder Sergio Leone verglichen. Corbucci war der ältere Bruder des Drehbuchautors und Regisseurs Bruno Corbucci.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind neun Titel von Sergio Corbucci verzeichnet, allesamt Kinofilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1966 bis 1981, decken also eine Spanne von 15 Jahren ab – der erste Titel entstand rund 40 Jahre nach seiner Geburt, der letzte rund 55 Jahre danach. Thematisch dominiert der Western, ergänzt durch Drama, Action, Krimi, Abenteuer und Komödie, aber auch vereinzelt Fantasy- und Science-Fiction-Elemente tauchen auf. Zu den Titeln zählen unter anderem „Django", „Leichen pflastern seinen Weg", „An seinen Stiefeln klebte Blut", „Zwei Companeros", „Mercenario – Der Gefürchtete", „Der Bluffer", „Zwei sind nicht zu bremsen", „Der Supercop" und „Zwei Asse trumpfen auf". Die Genrebreite über die Jahre zeigt eine Entwicklung vom klassischen Western der späten 1960er hin zu Action- und Komödienstoffen in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren.
Einordnung
Die Bewertungen der neun Titel bewegen sich zwischen 6,2 und 7,5 von 10, im Schnitt liegt Corbuccis Filmografie bei 6,9 von 10. Die höchste Bewertung erhielt mit 7,5 einer der frühen Titel, während die späteren Arbeiten der 1970er und 1980er Jahre tendenziell im mittleren Bereich zwischen 6,2 und 6,9 liegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Titel liegen 15 Jahre, in denen sich die Bewertungen insgesamt in einem relativ engen, überwiegend positiven Bereich bewegen.