Barry Fitzgerald
Werdegang
Barry Fitzgerald wurde 1888 als William Joseph Shields in Dublin geboren. Er absolvierte ursprünglich eine Ausbildung zum Bankkaufmann, entdeckte in den 1920er-Jahren aber seine Leidenschaft für die Schauspielerei und schloss sich den Abbey Players in Dublin an. Dort spielte er die Hauptrolle in Sean O’Caseys „Juno und der Pfau“, eine Rolle, die er 1930 in seinem Filmdebüt für Alfred Hitchcock erneut übernahm. 1935 holte ihn John Ford in die USA, wo er in dessen Verfilmung von O’Caseys „Der Pflug und die Sterne“ mitwirkte. Fitzgerald blieb in Hollywood und wurde als Charakterdarsteller bekannt, der laut seiner Biografie zu den wenigen zählte, die dabei auch Starstatus erreichten. Für seine Rolle als Pater Fitzgibbon in „Der Weg zum Glück“ (1944) gewann er den Oscar als bester Nebendarsteller und wurde für dieselbe Rolle zugleich als bester Hauptdarsteller nominiert – eine Konstellation, die bis heute einzigartig blieb. Er starb 1961 in Dublin.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Spielfilme mit Barry Fitzgerald als Schauspieler verzeichnet, aus den Jahren 1940 bis 1952, ein Zeitraum von zwölf Jahren. Die Titel decken ein breites Genrespektrum ab: Liebesfilm, Komödie, Drama, Krimi, Mystery, Thriller, Musik und Kriegsfilm. Darunter finden sich „Der lange Weg nach Cardiff“ (1940), „Der Weg zum Glück“ (1944), „Das letzte Wochenende“ (1945), „Stadt ohne Maske“ (1948) und „Der Sieger“ (1952). Serien sind nicht vertreten, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme.
Einordnung
Die Bewertungen der fünf Titel liegen zwischen 6,6 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 7,0. Es zeigt sich damit ein durchweg solides, recht einheitliches Bild ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Der älteste erfasste Titel liegt 52 Jahre nach Fitzgeralds Geburtsjahr, der jüngste 64 Jahre danach – die Katalogauswahl deckt somit einen mittleren Abschnitt seines Wirkens ab, ohne frühe oder besonders späte Arbeiten zu erfassen.