Christophe Bourseiller
Werdegang
Christophe Bourseiller wurde am 27. September 1957 geboren und heißt eigentlich Christophe Gintzburger. Er begann seine Karriere als Kinderdarsteller und gab sein Filmdebüt 1962 in Yves Roberts „War of the Buttons". Sein Vater André Gintzburger, genannt Kinsbourg, war Theaterautor und -produzent, seine Mutter Chantal Darget Schauspielerin. Nach der späteren Heirat seiner Mutter mit dem Regisseur Antoine Bourseiller übernahm er dessen Namen als Künstlernamen. Er trat unter der Regie von Jean-Luc Godard, Claude Lelouch, Jacques Demy und Pierre Jolivet auf und wirkte insgesamt in etwa dreißig Filmen und rund zwanzig Fernsehfilmen mit, daneben auch auf der Theaterbühne, unter anderem in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren sowie erneut 2005 und 2006. Parallel dazu verfolgte er eine Laufbahn als Schriftsteller, Journalist sowie Radio- und Fernsehmoderator und veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Themen wie politischen Randbewegungen, Extremismus und Gegenkultur. Seit 2003 lehrt er zudem am Institut d'Études Politiques in Paris und an Sciences Po Lille.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Christophe Bourseiller als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1964 und 1985 und liegen damit 21 Jahre auseinander. Vertreten sind die Genres Drama, Liebesfilm und Komödie, was auf ein Spektrum von ernsteren Stoffen bis hin zu leichteren Unterhaltungsfilmen hindeutet.
Einordnung
Die beiden Titel erhalten bei uns Bewertungen von 6,9 und 6,1, im Schnitt also 6,5 von 10 – ein solides, aber nicht überragendes Ergebnis. Der erste Titel erschien bereits sieben Jahre nach seiner Geburt, was seine frühe Karriere als Kinderdarsteller widerspiegelt, während der zweite Titel mit 28 Jahren Abstand aus einer deutlich späteren Schaffensphase stammt.