Clive Oppenheimer
Werdegang
Clive Oppenheimer, geboren am 28. Mai 1964, ist Professor für Vulkanologie an der University of Cambridge. Seine Interessen reichen von vulkanischen Prozessen, Gefahren und deren Auswirkungen bis hin zu Geoarchäologie und kulturellem Erbe. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit wirkte er an mehr als 30 Film- und Fernsehproduktionen in unterschiedlichen Rollen mit, etwa als Erzähler, Moderator, Kameramann und Regisseur. Er unternahm 13 Forschungsreisen in die Antarktis. Zudem ist er Autor des Buches „Eruptions That Shook the World", das als Grundlage für „In den Tiefen des Infernos" (2016) diente, seine frühere gemeinsame Arbeit mit Werner Herzog.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel mit Clive Oppenheimer als Schauspieler verzeichnet, alle Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2007 bis 2020, ein Zeitraum von 13 Jahren. Genretechnisch dominiert der Dokumentarfilm, ergänzt um mystische Elemente. Zum ältesten Titel, „Begegnungen am Ende der Welt" (2007), liegen 43 Jahre zwischen seinem Geburtsjahr und dem Erscheinungsjahr, zum jüngsten, „Fireball: Besuch aus fernen Welten" (2020), sind es 56 Jahre. Dazwischen liegt „In den Tiefen des Infernos" (2016).
Einordnung
Die drei Titel erhalten bei uns Bewertungen von 6,5, 6,9 und 7,5, was einem Durchschnitt von 7,0 entspricht. Damit bewegen sich die vorliegenden Werke in einem soliden bis guten Bereich. Die Spannweite der Bewertungen fällt mit einem Punkt Unterschied moderat aus, was auf eine insgesamt gleichmäßige Wahrnehmung der drei Filme im Katalog hindeutet. Die zeitliche Verteilung über 13 Jahre zeigt eine kontinuierliche, wenn auch nicht dichte Präsenz in unserem Bestand.