In den Tiefen des Infernos (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Werner Herzog |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-07 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (244 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Männer, ein gemeinsames Interesse: Werner Herzog und der Vulkanologe Clive Oppenheimer reisen um die Welt, um Vulkane zu besuchen, die zu den bekanntesten der Erde zählen. Die Route führt unter anderem nach Indonesien, Äthiopien und Nordkorea. Dabei geht es den beiden nicht nur um Gesteinsschichten, Magmakammern und geologische Prozesse, sondern vor allem um das Verhältnis der Menschen zu diesen gewaltigen Naturphänomenen. Sie sprechen mit Menschen, die in der Nähe der Vulkane leben, verfolgen Spuren früherer Forschung und nähern sich so einem Thema, das naturwissenschaftliche und kulturelle Fragen miteinander verknüpft.
Entstehungsgeschichte
"In den Tiefen des Infernos" entstand 2016 unter der Regie von Werner Herzog, der auch selbst vor der Kamera zu sehen ist. An seiner Seite treten der Vulkanologe Clive Oppenheimer sowie Mael Moses und Sri Sumarti auf. Der Film ist als Dokumentarfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Dass Herzog sich selbst als Reisender und Fragensteller in den Film einbringt, verweist auf eine dokumentarische Form, die weniger auf reine Wissensvermittlung setzt als auf persönliche Beobachtung. Die Kombination aus naturwissenschaftlicher Erklärung und Blick auf die Menschen, die in Vulkannähe leben, deutet darauf hin, dass der Film Wissenschaft und menschliche Erfahrung nicht getrennt behandelt, sondern als zwei Seiten derselben Sache versteht. Die geografische Spannweite der Reise – von Indonesien über Äthiopien bis Nordkorea – zeigt zudem, dass es nicht um einen einzelnen Vulkan geht, sondern um ein globales Phänomen, das in ganz unterschiedlichen kulturellen Kontexten betrachtet wird. Die Nennung der Geschichte der Vulkanforschung als eigener Erzählstrang legt nahe, dass der Film auch eine zeitliche Tiefe hat, die über die aktuelle Reise hinausreicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dokumentarischer Reisefilme, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Mittlerweile liegen fast zehn Jahre zwischen Erscheinen und Gegenwart, was den Film als einen von mehreren Beiträgen zu einem Genre erscheinen lässt, das naturkundliche Themen mit persönlicher Erzählweise verbindet. Innerhalb dieses schmalen Feldes markiert er durch seine geografische Breite und die Verbindung von Wissenschaft und Kultur einen eigenen Zugang zum Thema Vulkane.
Bilder




Besetzung & Stab
- Werner Herzog als Self
- Clive Oppenheimer als Self - Volcanologist
- Mael Moses als Self - Chief, Endu Village
- Sri Sumarti als Self - Volcanologist
- Tim D. White als Self - Paleoanthropologist
- Kampiro Kayrento als Self - Fossil Hunter
- Yonatan Sahle als Self - Archaeologist
- Isaac Wan als Self - Chief, Lamakara Village
- Moli Isaac als Self - Son of Chief Isaac
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Verfügbarkeit
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