Corinna Harfouch
Werdegang
Corinna Harfouch wurde am 16. Oktober 1954 in Suhl, damals DDR, geboren und ist deutsche Schauspielerin. Sie ließ sich zunächst zur Krankenschwester ausbilden, bevor sie Schauspiel studierte, unter anderem an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Ihre Laufbahn begann am Theater, unter anderem am Deutschen Theater Berlin, am Berliner Ensemble und an der Volksbühne, bevor sie zu Film und Fernsehen wechselte, wo sie in mehr als 80 Produktionen mitwirkte. Ihren frühen Durchbruch hatte sie mit „Die Schauspielerin“ (1988), es folgten Rollen in „Knockin' on Heaven's Door“ (1997), „Der Untergang“ (2004), „Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders“ (2006), „Finsterworld“ (2013) und „Lara“ (2019); seit 2023 ist sie zudem Teil der Krimireihe „Tatort“. Für ihre Rolle der Rabia in „Bibi Blocksberg“ erhielt sie 2003 den Deutschen Filmpreis (Lola) als beste Nebendarstellerin. Zu ihren weiteren Auszeichnungen zählen der Bayerische Filmpreis, der Adolf-Grimme-Preis, der Deutsche Fernsehpreis, der Preis als beste Darstellerin beim Shanghai International Film Festival für „Frei nach Plan“ (2007) sowie der Deutsche Filmpreis als beste Darstellerin 2024 für „Sterben“. 1997 wurde sie von der Zeitschrift Theater heute zur Schauspielerin des Jahres gewählt und erhielt den Gertrud-Eysoldt-Ring für ihre Rolle in „Des Teufels General“.
Filmografie bei uns
Bei uns sind zwei Filme mit Corinna Harfouch gelistet, keine Serien: „Der Untergang“ (2004) und „Berlin Calling“ (2008), eine Spanne von vier Jahren.
Einordnung
Die beiden Titel erreichen bei uns 7,9 und 6,8, im Schnitt 7,3. Zwischen ihrem Geburtsjahr und dem ältesten Titel liegen 50 Jahre, zum jüngsten Titel 54 Jahre.