Corinne Masiero
Werdegang
Corinne Masiero wurde am 3. Februar 1964 in Douai geboren. Sie begann ihre Schauspielkarriere erst relativ spät: Bevor sie das Theater für sich entdeckte, lebte sie einige Jahre auf der Straße und arbeitete in verschiedenen Gelegenheitsjobs. Mit 28 Jahren schloss sie sich einer Theatergruppe an, ihre ersten Rollen fand sie in Komödien von Georges Feydeau und in Adaptionen von Rainer Werner Fassbinder. Erst danach wechselte sie zum Film. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Hauptrolle in „Louise Wimmer“ (2012), für die sie für den César als beste Hauptdarstellerin nominiert wurde. Weitere bemerkenswerte Rollen spielte sie in „Der Geschmack von Rost und Knochen“ und „11.6“. Neben ihrer Schauspielarbeit trat Masiero auch politisch in Erscheinung: 2014 kandidierte sie bei den Kommunalwahlen in Roubaix für den linken Front, 2017 unterstützte sie François Ruffin für „La France insoumise“. Bei der César-Verleihung 2021 zog sie sich aus Protest gegen die Covid-19-Beschränkungen der französischen Regierung aus.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Corinne Masiero als Schauspielerin verzeichnet, „11.6 – The French Job“ (2013) und „Der Glanz der Unsichtbaren“ (2019). Die beiden Titel liegen sechs Jahre auseinander und decken die Genres Komödie, Drama und Thriller ab. Serien sind nicht vertreten, es handelt sich ausschließlich um Filme. Der erste Titel entstand 49 Jahre nach ihrer Geburt, der zweite 55 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden Titel bewerten wir mit 7,0 und 5,6, im Schnitt 6,3 von 10. „Der Glanz der Unsichtbaren“ erhält dabei die bessere Bewertung als „11.6 – The French Job“. Mit nur zwei Titeln im Katalog lässt sich aus unseren Bewertungen kein umfassendes Bild ihrer Filmografie ableiten, die Spannbreite von sechs Jahren zeigt aber, dass sie über einen längeren Zeitraum hinweg in unterschiedlichen Genres präsent war.