Dominique Sanda
Werdegang
Dominique Sanda, geboren am 11. März 1951, heiratete bereits mit 15 Jahren und ließ sich zwei Jahre später scheiden. Zunächst arbeitete sie als Fotomodell, bevor sie ihr Filmdebüt in einer Hauptrolle in Robert Bressons Dostojewski-Verfilmung „Die Sanfte" (1969) gab, in der sie eine Frau spielte, die beim Versuch scheitert, sich von den Konventionen des Katholizismus zu befreien. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle der Anna Quadri in Bernardo Bertoluccis „Der große Irrtum" (1970). Im selben Jahr wurde sie von Vittorio de Sica für „Der Garten der Finzi Contini" besetzt. Weitere Rollen folgten unter anderem in Bertoluccis Epos „1900" (1976) sowie in „Das Erbe der Ferramonti" (1976), für das sie einen Darstellerpreis in Cannes 1976 erhielt. Sie trat vor allem in italienisch-französischen Produktionen auf, im Fernsehen etwa als Inessa Armand in „Der Zug" (1988). Zu ihren späteren Filmerfolgen zählt der Thriller „Die purpurnen Flüsse" (2000).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Titel von Dominique Sanda als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken eine Zeitspanne von 1970 bis 2000, also dreißig Jahre, ab. Der erste Titel entstand 19 Jahre nach ihrer Geburt, der letzte 49 Jahre danach. Die Genres reichen von Drama und Historie über Abenteuer und Krimi bis zu Mystery, Thriller und Science Fiction, was auf eine vielseitige Rollenwahl über die Jahrzehnte hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 5,1 und 8,2 von 10, im Schnitt bei 7,0. Die höchsten Werte erreichen „Die Bibel - Josef" mit 8,2 und „1900" mit 7,8, während „Straße der Verdammnis" mit 5,1 den niedrigsten Wert aufweist. Insgesamt zeigt sich eine überwiegend positive Bewertungslage über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten.