Finlay Currie
Werdegang
Finlay Jefferson Currie wurde am 20. Januar 1878 in Edinburgh, Schottland, geboren und starb am 9. Mai 1968 in Gerrards Cross, Buckinghamshire, England. Bevor er zum Schauspieler wurde, arbeitete er als Organist und Chorleiter, ehe er um 1898 erste Bühnenengagements erhielt. Fast zehn Jahre lang tourte er mit Benjamin Fullers Theatergruppe durch Australien, überwiegend in komödiantischen Rollen, bevor er in London auf der Bühne stand, unter anderem in Stücken wie „The Last Mile" und „Tod eines Handlungsreisenden". Ins Filmgeschäft stieg er erst 1931 mit 53 Jahren ein und trat anschließend in über 120 Filmen auf, wobei seine Popularität mit zunehmendem Alter wuchs. Bekannt wurde er unter anderem als Magwitch in „Geheimnisvolle Erbschaft" sowie ab den 1950er-Jahren in zahlreichen Monumental- und Historienfilmen wie „Quo vadis?", „Ben Hur" und „Cleopatra", in denen sein markantes Gesicht und seine tiefe Stimme oft für ehrenwerte oder biblische Figuren genutzt wurden. Er blieb bis kurz vor seinem Tod als Schauspieler aktiv; seine letzte Rolle erschien posthum 1969 in einer Episode der Serie „Simon Templar".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Finlay Currie als Schauspieler verzeichnet, beide Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1945 und 1951 und liegen damit sechs Jahre auseinander. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ersten Titel liegen 67 Jahre, zum jüngeren Titel 73 Jahre. Vertreten sind die Genres Liebesfilm, Drama und Komödie, mit „Ich weiß wohin ich gehe" (1945) und „People Will Talk" (1951).
Einordnung
Beide bei uns gelisteten Titel erhalten mit 7,1 von 10 identische Bewertungen, sodass sich auch der Durchschnitt bei 7,1 von 10 einpendelt. Die schmale Auswahl von nur zwei Filmen deckt lediglich einen frühen Ausschnitt seiner langen Filmkarriere ab, der deutlich vor seinen späteren, in der Biografie erwähnten Monumentalfilmrollen liegt.