Frances Sternhagen
Werdegang
Frances Hussey Sternhagen wurde am 13. Januar 1930 in Washington D.C. geboren, als Tochter von John M. Sternhagen und Gertrude S. Wyckoff. Bevor sie zur Schauspielerei kam, arbeitete sie zunächst als Kunstlehrerin. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie in einer kleinen Theatergruppe, bevor ihr Weg sie an den Broadway führte, wo sie in zahlreichen Theaterstücken auftrat und viermal für einen Tony Award nominiert wurde, den sie zweimal gewann, für ihre Leistungen in „The Good Doctor" und „The Heiress". Ihr Filmdebüt gab sie 1956 in einer Episode der Fernsehserie „Studio One". Für ihre Rolle als Dr. Marian Lazarus in „Outland – Planet der Verdammten" erhielt sie 1982 einen Saturn Award als beste Nebendarstellerin. Später war sie in Serien wie „Cheers", „Emergency Room – Die Notaufnahme", „Sex and the City" und „The Closer" zu sehen. 1956 heiratete sie den Schauspieler Thomas A. Carlin, mit dem sie bis zu dessen Tod 1991 verheiratet war und sechs Kinder hatte, von denen vier ebenfalls als Schauspieler tätig sind.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Filme mit Frances Sternhagen als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1981 bis 1992, decken also einen Zeitraum von elf Jahren ab. Die Bandbreite der Genres ist breit gefächert und reicht von Science Fiction, Action und Thriller über Krimi und Western bis hin zu Horror und Drama, was auf eine vielseitige Rollenwahl in diesem Ausschnitt ihrer Karriere hindeutet. Der älteste Titel, „Outland – Planet der Verdammten", entstand 51 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste, „Mein Bruder Kain", 62 Jahre nach ihrer Geburt.
Einordnung
Die drei bei uns gelisteten Titel erreichen Bewertungen von 6,4, 6,0 und 5,4, im Schnitt also 5,9 von 10. Damit bewegen sich die Werte im mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen elf Jahre, ein vergleichsweise kleiner Ausschnitt aus einer insgesamt deutlich längeren Laufbahn, wie sie im Werdegang beschrieben wird.