Fred Astaire
Werdegang
Fred Astaire wurde am 10. Mai 1899 als Frederick Austerlitz in Omaha, Nebraska, geboren. Er kam bereits im Alter von fünf Jahren zum Showgeschäft und war zunächst gemeinsam mit seiner Schwester Adele im Vaudeville, am Broadway und im Londoner West End erfolgreich, eine Zusammenarbeit, die 27 Jahre dauerte. Nach Adeles Rückzug 1932 ging Astaire nach Hollywood, wo er bei RKO unter Vertrag stand und zunächst für „Dancing Lady" an MGM ausgeliehen wurde, bevor er bei RKO an „Flying Down to Rio" mitwirkte. Dort wurde er erstmals mit Ginger Rogers zusammengebracht, mit der er insgesamt neun Filme für RKO drehte. Später arbeitete er unter anderem mit Cyd Charisse, Rita Hayworth, Vera-Ellen und Barrie Chase. Astaire blieb bis ins hohe Alter aktiv, stand bis 1968 in Musicals vor der Kamera und übernahm daneben auch dramatische Rollen in Film und Fernsehen. Er starb am 22. Juni 1987 in Los Angeles an einer Lungenentzündung.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel mit Fred Astaire als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie erstrecken sich über einen Zeitraum von 1934 bis 1981, also 47 Jahre, was bedeutet, dass sein erster gelisteter Titel 35 Jahre nach seiner Geburt entstand und der letzte 82 Jahre danach. Thematisch dominieren Musik, Komödie und Liebesfilm, dazu kommen Einzeltitel aus Familie, Fantasy, Drama, Animation, TV-Film sowie – vor allem beim späten Titel – Science-Fiction, Horror und Thriller. Das Bild ist damit von den klassischen Musicalfilmen geprägt, ergänzt durch einen deutlichen Ausreißer in ein anderes Genre gegen Ende seiner Karriere.
Einordnung
Die zwölf Titel liegen bei uns zwischen 6,0 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,9. Die Bewertungen fallen damit recht gleichmäßig aus, ohne große Ausschläge nach oben oder unten. Die frühen Filme aus den 1930er- und 1940er-Jahren bewegen sich im oberen Bereich der Skala, während der 1981 erschienene letzte Titel mit 6,0 die niedrigste Bewertung trägt.