Gloria Grahame
Werdegang
Gloria Grahame wurde am 28. November 1923 geboren und starb am 5. Oktober 1981. Sie begann ihre Karriere am Theater und gab 1944 ihr Filmdebüt für MGM. Obwohl sie 1946 eine wichtige Rolle in „Ist das Leben nicht schön?" spielte, sah das Studio kein großes Erfolgspotenzial in ihr und verkaufte ihren Vertrag an RKO. Sie wurde häufig in Film-noir-Produktionen besetzt, erhielt eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin für „Kreuzfeuer" und gewann den Preis für ihre Leistung in „Stadt der Illusionen". Ihre größten Erfolge feierte sie in den frühen 1950er Jahren, danach ließ ihre Filmkarriere nach. Sie kehrte zum Theater zurück, wirkte aber weiter in Film- und Fernsehproduktionen, meist in Nebenrollen mit. 1980 wurde bei ihr Magenkrebs diagnostiziert; sie weigerte sich, die Diagnose zu akzeptieren, reiste nach England für ein Theaterengagement und kehrte, als sich ihr Zustand verschlechterte, nach New York zurück, wo sie 1981 starb.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme mit Gloria Grahame verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1947 bis 1955, einer Spanne von acht Jahren, beginnend 24 Jahre nach ihrer Geburt und endend 32 Jahre danach. Vertreten sind „Im Kreuzfeuer" (1947), „Ein einsamer Ort" (1950), „Maskierte Herzen" (1952), „Heißes Eisen" (1953), „Lebensgier" (1954) und „Oklahoma!" (1955). Die Genres reichen von Krimi, Thriller und Drama über Liebesfilm und Mystery bis zu Western und Musik – eine Bandbreite, die ihre Verankerung im Film noir jener Jahre widerspiegelt, ergänzt um das Musical „Oklahoma!".
Einordnung
Die sechs Titel bewerten wir zwischen 6,6 und 7,7 von 10, im Schnitt bei 7,1. Am besten schneidet „Heißes Eisen" mit 7,7 ab, am unteren Ende liegt „Oklahoma!" mit 6,6. Insgesamt zeigt sich ein recht einheitliches, solides Bewertungsbild über die gesamte erfasste Zeitspanne von 1947 bis 1955.